Lexikon der Filmbegriffe

human branding (2)

In der Vermarktung der Popularität von Sportlern, aber auch von Künstlern, Mitgliedern der Regenbogen-Prominenz, Wissenschaftlern u.a. sind nicht nur Bekanntheit und Beliebtheit wichtige Daten für das Marketing, sondern eine ganze Reihe weiterer Image-Kennungen, die es insbesondere gestatten, in welchen Branchen oder für welche Marken Prominente „passen“, so dass die angestrebte Zielgruppe erreicht werden kann und das Image der Marke oder des Produkts und diejenige des Testimonial-Promenenten miteinander harmonieren oder sich sogar befördern. Als Indikatoren dienen dabei Skalen (als Benchmark-Werte) von Sympathie, Attraktivität, Identifikation, Vorbildfunktion sowie Stil (einschließlich der Erhebung der Menge derjenigen, die die Person ablehnen [hater]), jeweils in Abstimmung mit der sogenannten Branchenkennung. Zur Image-Erhebung gehören auch Anmutungsqualitäten (so werden z.B. Katze/Vogel/Löwe als assoziativ mit der jeweiligen Person verbundene Tiere angeboten, wobei die Sängerin Helene Fischer dominant mit „Katze“ assoziiert wird). Die Vermittlung der Testimonial-Prominenten erfolgt meist durch Agenturen, die die entsprechenden Marktforschungsinstrumente anwenden.


Artikel zuletzt geändert am 30.01.2017


Verfasser: HHM


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