Lexikon der Filmbegriffe

Blockbuster

Ursprünglich Bezeichnung für Filme, die innerhalb weniger Wochen ihr Geld wieder einspielen. In den 1950er und 1960er Jahren galten große, teure, episch vorgetragene überlange Ausstattungsfilme, die durch den Aufwand, mit dem sie hergestellt waren, Publikum gewinnen sollten (Filme wie The Ten Commandments, Ben Hur oder El Cid) als Blockbuster. Im New-Hollywood-Kino der 1970er Jahre wurde der Begriff wieder für Publikumserfolge reserviert (Jaws; in neuerer Zeit: Terminator 2: Judgement Day, Titanic) und bezeichnet meist Filme, die mehr als 100 Millionen Dollar in Nordamerika einspielen. Dass ein Film zum Blockbuster wird, ist insbesondere einer sorgfältig geplanten Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zu danken, kann aber nicht vollständig daraus erklärt werden.

Literatur: Blanchet, Robert: Blockbuster – Ästhetik, Ökonomie und Geschichte des Postklassischen Hollywoodkinos. Marburg: Schüren 2003.

Referenzen:

CGI Blockbuster

Mega-Blockbuster


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: HJW


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