Lexikon der Filmbegriffe

Deutsche Filmkünstlernothilfe

Die Gründung der Deutschen Filmkünstlernothilfe geht auf das Jahr 1949 zurück, als der Reinerlös des Ersten internationalen Filmballs nach dem Kriege in Frankfurt so hoch ausfiel, dass er als Grundstein für eine Stiftung verwendet werden konnte. Die Stiftung selbst wurde am 30.3.1950 ins Leben gerufen. Ihr Zweck ist es, arbeitsunfähig gewordene bedürftige Filmkünstler und sonstige in der Filmwirtschaft tätige oder tätig gewesene Personen (einschließlich heimatvertriebener Filmtheaterbesitzer) durch einmalige oder laufende Zuwendungen zu unterstützen sowie zinslose Darlehen für unverschuldet in Not geratene Filmkünstler zu vergeben. Vor allem auf dem von der SPIO veranstalteten Deutschen Filmball (seit 1974) erwirtschaftete Überschüsse und Spenden kommen der Deutschen Filmkünstlernothilfe zugute.


Artikel zuletzt geändert am 27.08.2017


Verfasser: HHM


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