Lexikon der Filmbegriffe

artsploitation

Kofferwort aus engl.: art (Kunst) und exploitation (Ausbeutung)


Wohl in den 1990ern entstandener Slangausdruck aus der Kritik für Filme, die einerseits Ansprüchen des Kunstkinos entsprechen, andererseits aber Grenzen aller Art (vor allem in der Darstellung von Sex und Gewalt) austesten oder überschreiten. Viele Filme der kleinen Gattung sind selbstreflexiv und verweisen exzessiv auf Filme der Filmgeschichte. Zu den bekanntesten Namen der Artsploitation gehören Quentin Tarantino and, Matthew Bright, Takashi Miike oder Cathérine Breillat. Die Bezeichnung wird heute oft allgemein für Horrorfilme eingesetzt. 


Artikel zuletzt geändert am 27.08.2017


Verfasser: AS


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