Lexikon der Filmbegriffe

Cutter

ursprünglich von engl.: to cut(= schneiden); auch im Dt. üblich geworden; ältere Bezeichnung: Schnittmeister(in); heute oft: Filmeditor, Editor


Bezeichnung für diejenigen, die das bei Dreharbeiten entstandene Rohmaterial eines Filmes oder einer Fernsehproduktion durch den Schnitt / die Montage gestaltet (weshalb sich die Rede vom Editordurchgesetzt hat gegenüber dem Cutter, der die mechanische Tätigkeit des Schneidens [und Klebens] gegenüber den gestalterischen Qualitäten der Arbeit akzentuiert). Der Editor wählt geeignete Einstellungen aus (oft in Abstimmung mit dem Regisseur), ordnet sie dramaturgisch und rhythmisch wirkungsvoll in Sequenzen an, fügt Töne, Musiken, Effekte, Grafiken und Animationen hinzu und gibt dem Film seine endgültige Form. 


Literatur: Voss, Gabriele: Schnitte in Raum und Zeit. Notizen und Gespräche zu Filmmontage und Dramaturgie.Konstanz: UVK 2006. – Ottersbach, Béatrice / Schadt, Thomas (Hrsg.): Filmschnitt-Bekenntnisse. Konstanz: UVK 2009.

Referenzen:

American Cinema Editors (ACE)

dialogue editor

Montage

Motion Picture Editors Guild


Artikel zuletzt geändert am 21.12.2018


Verfasser: AS


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