Suchergebnisse für die Suche nach: bildgröße



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8mm-Formate

Kodak stellte das 8mm-Format erstmals 1932 vor. Dabei wurde die Anzahl der Perforationslöcher von 16mm-Material verdoppelt. Sodann wurde die erste Hälfte des Films belichtet, die Kassette umgedreht und die zweite Hälfte konnte durch die Kamera laufen. Nach der Entwicklung wurde der 16mm-Streifen mittig geteilt. In diesem Verfahren war die Bildgröße gegenüber 16mm-Film gevierteilt (auf 3,28x4,37mm). Schon bald kam 8mm-Ro ... [weiterlesen]
2.

Leinwandgröße (1)

selten und irreführenderweise auch: Bildgröße; engl.: screen sizeDie Leinwandgröße im Kino wird in Meter-Angaben notiert (Bildbreite:Bildhöhe). Die tatsächlich in der Projektion ausgeleuchtete Fläche der Leinwand ist meist kleiner als die gesamte Bildwand. Manchmal wird die Leinwandgröße auch in Quadratmetern angegeben. Als Kino mit der größten Leinwand der Welt gilt das Das IMAX-Kino in ... [weiterlesen]
3.

Variofilm

auch: varioskopische Formate, Varioskop, VarioScopeSchon in der Stummfilmzeit (Intolerance, 1916; Bronenosec Potemkin, 1924) wurde mit variablen Bildkaschierungen gearbeitet (mittels Maskierungen). Eine eigene Gattung wurden Variofilme in den 1960er Jahren, als nicht durch Maskierungen, sondern auch durch variabel einstellbare Anamorphoten während einer Vorführung verschiedene Bildgrößen und Bildseitenverhältnisse projiziert ... [weiterlesen]
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70mm: Bildgrößen

Bei 70mm-Film kann die effektive Bildgröße erheblich variieren, je nachdem wieviele Perforationslöcher für das einzelne Kader in Anspruch genommen werden; außerdem gibt es Verfahren, bei denen der Bildhorizont vertikal zum Filmstreifen ausgerichtet ist – diese Filme müssen entsprechend „gedreht“ projiziert werden.5 Perforationslöcher übergreifend:– 3 Dynavision: die Aufnahme erfolgt au ... [weiterlesen]
5.

Imagination FX 7012 System

auch nur: 7012 SystemDas Breitbildverfahren „Imagination FX 1012“, das die Firma Geo-Odyssey 1992 entwickelt hat, bezieht seinen Namen aus einem Kuriosum: Man verwendete 35mm-Material, die Bilder liegen in Längsrichtung des Filmstreifens und übergreifen 12 Perforationslöcher; damit entsteht eine Bildgröße, die der Bildfläche von 65/70mm-Film entspricht (2,04"x0,98"). Das Verfahren wurde vor allem zu Zwecken ... [weiterlesen]
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Kinegraphophone

... chträglich teilvertonte Paramount-Film Wings (USA 1927, William Wellman). Die Tonlampe resp. die Tonabtastung war in einem separaten Gehäuse untergebracht; die Vorführung erfolgte mit 24 B/S; die Bildgröße war um ein Achtel Zoll verkleinert worden, um die Lichttonspur auf den Filmstreifen aufbringen zu können. RCA, die zu General Electric gehörte, übernahm das Patent, das ähnlich wie Photophone aufgebaut, aber ausgereifter war, und gründete RCA Photophone Inc. (am 22.3.1927).  ... [weiterlesen]
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Schmalfilmformate

... 60er Jahren in den Handel.-- 9,5mm (Pathé‑Film): 9,5mm breit, mit Mittenperforation zwischen den Bildern– was zur größten Materialausnutzung aller Filmformate (72%) führt. Die Bildgröße und damit die Auflösung kommt dem 16mm‑Film nahe. Durch den breiten Bildstrich sind zudem unsichtbare Klebestellen möglich. Zwei Magnettonspuren sind möglich; zeitweilig wurden Kopien auch mit Lichtton hergestellt. Der 9,5mm‑Film wurde durch die später eingeführten Formate 16mm und 8mm in den Hintergrund gedrängt und hat heute nur noch in Frankreich und England eine gewisse Verbreitung. Er wird auch nach der französischen Firma Pathé benannt, die seinerzeit die Patente auf das Format besaß. Auf dem Markt ist der Film seit 1921.-- 16mm‑Film, Bildfeldgröße 10,3x7,5 mm, sowohl einseitig wie auch zweiseitig perforiert. Einseitig perforierte Filme können zudem eine Lichtton‑ oder auch Magnettonspur aufweisen. Eingeführt 1923.(2) Heute nicht mehr gebräuchliche Formate:-- Duplex/Monoplex: Breite 9,5mm. Der Film lief quer durch die Kamera, musste, wie der Doppel8‑Film, nach dem Belichten einer Hälfte herumgedreht werden und wurde nach dem Entwickeln gesplittet. Man erhielt einen nur 4,75 mm breiten Film. Seinerzeit das wirtschaftlichste Filmformat auf dem Markt.-- Einfach‑8: Breite 8mm. Um das lästige Umlegen des zur Hälfte belichteten Films zu vermeiden, kamen in den 1930er Jahren in den USA Kameras mit Tageslichtspulen für 8 mm breiten Normal‑8‑Film auf den Markt. Parallel dazu gab es in Deutschland von AGFA eine Kassette mit 10m 8mm‑Film. Beide Systeme konnten sich nicht durchsetzen. Die AGFA‑Kassette bildete jedoch später das Vorbild für die technisch hö ... [weiterlesen]
8.

Rückfahrt

engl.: tracking backSonderfall der Fahraufnahme, bei der man entweder vor einem sich bewegenden Objekt herfährt, das dabei meist in gleicher Bildgröße gezeigt wird, oder bei der das größere Umfeld der Situation und dessen Bedeutung für das durch die nähere anfängliche Distanz zur Kamera als thematisch zentrierte Einzelsubjekt in den Blick genommen wird. Manchmal geht es auch darum, das Bildthema (also etwa ei ... [weiterlesen]
9.

Trilent-35

... at ein Projektionsformat von 2,35:1 erzielen kann. Univision nennt sich ein Drei-Perfo-Verfahren, das der Kameramann Vittorio Storaro entwickelt hat.Im Film bereitet die Umkopierung von Drei-Loch- auf Vier-Loch-Bildgrößen nach wie vor Kosten und Schwierigkeiten. Erst die digitale Zwischenkopie (DigitalScope) scheint die Probleme zu erledigen. Beliebt ist das drei-loch-hohe Bild dagegen beim Fernsehen, weil es hochwertige Masteraufnahmen mit der Möglichkeit kombiniert, alle kommenden Bildformate (insbesondere 16:9 = 1,78:1, das fast genau dem Drei-Loch-Bildformat entspricht) aus dem gleichen Mastermaterial gewinnen zu können.Literatur: Bernstein, Wysotsky, and Konoplev: A Universal Format for Film Production. In: SMPTE Journal, Sept. 1973, pp. 742ff. – Davis, Ken: ***. In: American Cinematographer, March 1975. – Lente, Miklos: Trilent-35. In: American Cinematographer, June 1976. – Ericson, Rune: 3-Perf in the Future. In: American Cinematographer, July 1986. – Storaro, Vittorio: Univision 3. In: International Photographer, February 1998. ... [weiterlesen]
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Magnafilm

... ormats die Notwendigkeit eigener Projektoren angab, während 35mm-Projektoren leicht für das 65mm-Format umgebaut werden konnten, obwohl das 56mm-Format ausgewählt worden war, weil es die maximale Bildgröße war, die auf 35mm-Projektoren wiedergegeben werden konnte. Der wohl einzige Film im Magnafilm-Format ist der Kurzfilm You're in the Army Now, der 1929 in New York vor geladenem Publikum vorgeführt wurde. ... [weiterlesen]
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Breitwandformate

Jedes Format, dessen Seiten-Höhen-Verhältnis größer als 1:1,33 ist, wird Breitwandfilm genannt. Die Breitwandformate wurden in den 1950er Jahren entwickelt, als das Kino sich vom Fernsehen abzugrenzen suchte. Stereophonie, Bildgröße und -art, Farbigkeit des Bildes waren luxurierende Qualitäten des Kinos, die damals vom Fernsehen nicht realisiert werden konnten. Neben den beiden Breitwand-Standard-Formaten (amerika ... [weiterlesen]
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Super-16 / Super-16mm-Film

Super-16 ist eine Modifikation des 16mm-Standardformats, bei dem das belichtete Kader (7,5x12,4mm) um 20% größer ist als beim 16mm-Film; die Bildvergrößerung wurde möglich, weil man die Magnet-Tonspur und die zweite Perforation mit ausnutzte. Super-16 zeichnet im Seitenverhältnis 1,66:1 auf (gegenüber 1,33:1 bei Normal-16), was es für Fernsehproduktionen im 16:9-Format ideal geeignet macht. Bildgröße ... [weiterlesen]
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Filmformate: Super-16mm

Super-16 ist eine Modifikation des 16mm-Standardformats, bei dem das belichtete Kader (7,5x12,4mm) um 20% größer ist; die Bildvergrößerung wurde möglich, weil man die Magnet-Tonspur und die zweite Perforation mit ausnutzte. Super-16 zeichnet im Seitenverhältnis 1,66:1 auf (gegenüber 1,33:1 bei Normal-16), was es für Fernsehproduktionen im 16:9-Format ideal geeignet macht. Bildgröße und Seitenverh&a
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Seitenverhältnis

... l;ndig aus (1,33:1). Mit dem Tonfilm wurde eine eigene Tonspur nötig, und es bildete sich 1931 das Standardformat (auch Vollbild, Academy-Format oder Academy aperture genannt) heraus (1,37:1), dem auch die Bildgröße des TV (4:3) korrespondiert. Im Überblick die Aufzeichnungs- und Projektions-Seitenverhältnisse: – 35mm, stumm: Kamera 24 x 18, Projektion 23,5 x 17,5– 35mm, Ton: 21,3 x 18, 20,8 x 17,5– 35mm, Ton (neue Norm): 21,3 x 15,75, 20,8 x 15,25 Beim 16mm-Film bleibt das Bildformat gleich, weil die Tonspur durch den Wegfall der Perforation an einer Seite des Filmstreifens gewonnen wurde.Jedes Format, dessen Breiten-Höhen-Verhältnis größer als 1,33:1 ist, wird Breitwandfilm genannt. ... [weiterlesen]
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Magnascope

... Weitwinkelobjektiv des Magnascope-Projektors hatte einen Durchmesser von 3,5 Zoll und warf bei den ersten öffentlichen Vorführungen ein 9,1x12,2m großes Bild – gegenüber den gewohnten Bildgrößen eine Verdoppelung der Breite und der Höhe. Paramount bewarb das System auf einer Vorführung im Rivolikino in New York im Dezember 1926, indem einzelne Rollen von Old Ironsides (1926, James Cruze) in Magnascope vorgeführt wurden, während der größte Teil des Films im herkömmlichen Format lief; am Anfang der Magnascoperollen wurde das Bild mit einer Blende in allen Richtungen vergrößert, so dass eine Erweiterung der Bildfläche noch unterstr ... [weiterlesen]
16.

Perforationslöcher

Oft werden Bildgrößen relativ zur Anzahl der Perforationslöcher, die sie überdecken, angegeben. Im Normalfall steht die Horizontlinie des Bildes quer zur Laufrichtung des Films. Dagegen nutzen manche Verfahren die Horizontallage des Bildes, was zu einer wesentlich vergrößerten Bildfläche führt.Normallage:35mm – 4 Perforationslöcher35mm – 3 Perforationslöcher: ArriVision; Trilent-35; Univ ... [weiterlesen]
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Fox 50

auch: Fox/SMPE 50mm System1930 experimentierten Twentieth Century Fox und die Society of Motion Picture Engineers (SMPE) mit einem 50mm breiten Filmformat, das auf modifizierten 35mm-Projektoren laufen sollte. Dabei wurde eine Bildgröße von 1,305x0,725" gewählt, das Bild hatte ein Seitenverhältnis von 1,8:1. Die Versuche wurden noch 1930 wieder eingestellt, zu einem kommerziellen Einsatz des Verfahrens kam es nie.Literatur: Belto ... [weiterlesen]
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Dynamic Frame System

Im Auftrag des British Film Institute entwickelte der Regisseur Glenn H. Alvey, Jr. für sein Kurzfilmprojekt The Door in the Wall (1956, nach einer Kurzgeschichte von H.G. Wells) ein Variofilm-Verfahren, bei dem mittels einer Bewegung der Leinwand die relative Bildgröße und -ausrichtung verändert werden konnte. Angesichts der Trägheit der Leinwand und vor allem der Geräusche, die ihr permanenter Transport verursachte, b ... [weiterlesen]
19.

Varioskop

(1) Allgemeinbezeichnung für Variofilme.(2) Das Moskauer Nikfi-Institut stellte 1965 das „Varioskop“-Verfahren vor, das durch Maskierungen unterschiedliche Bildgrößen und Bildseitenverhältnisse ermöglichte. Der Film Aibolit 66 (1966) stellte das Verfahren öffentlich vor. Es wurde in die Nachfolge-Techniken von Vario-35, Vario-35A und Vario-70 weiterentwickelt.  ... [weiterlesen]