Suchergebnisse für die Suche nach: funktionalität



1.

MPEG

... .h. die Verdichtung von Daten, war und ist für die massenhafte Übertragung von i.d.R. umfangreichen Video-plus-Audio-Dateien in modernen Computernetzen wie dem Internet unverzichtbar, da ansonsten die Funktionalität solcher Netze – trotz der modernen Breitbandtechnik – bis zu ihrem Zusammenbruch überstrapaziert werden würde. Ausgehend von dem grundlegenden Standard MPEG-1 für die Kompression von Audio- und Videodaten – weithin bekannt ist das Kompressionsformat MP3 für Musik – ist man heute bei der Beschreibung des Standards MPEG-21 angelangt und bereitet MPEG-A („Multimedia Application Format“), MPEG-B („Systems Specific Standards“), MPEG-C („Video Specific Standards“, MPEG-D („Audio Specific Standards“) und MPEG-E („Multimedia Middleware“ für Download und Ausführung von Multimedia-Anwendungen)vor.Den meisten ... [weiterlesen]
2.

Mehrfachadressierung (1)

... nen gebunden sind (in politischer Kommunikation, bei Bewerbungsschreiben etc.). In der Rundfunkkommunikation wurde das Konzept vor allem an den Moderationsstilen in Rundfunkprogrammen entfaltet – die Multifunktionalität sprachlicher Handlungen tritt dort mit den unterschiedlichen Beteiligungsrollen von Moderator, Gesprächspartner und Gesamtpublikum zusammen, konstituiert ein komplexes kommunikatives Gefüge. Ähnlich wird auch Sprachhandeln vor Publikum (in vielen TV-Shows etwa gleich mehrfach: die Sprechhandelnden auf der Bühne – das Publkum im Saal – das Publikum zu Hause) als „mehrfachadressiert“ untersucht.Literatur: Hoffmann, Ludger (1984) Mehrfachadressierung und Verständlichkeit. In: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 55, S. 71-85. – Kühn, Peter: Mehrfachadressierung. Untersuch ... [weiterlesen]
3.

Kriegssatire I

... z und Überforderung, Unangemessenheit von Heldentum und Hierarchienglaube, Unvereinbarkeit von Befehl und Gehorsam, die Absurdität militärischer Rituale, strukturelle Widersinnigkeit sowie die Dysfunktionalität von Weltanschauungen und Wertesystemen, aber auch selbstkritisch-medienreflexive Stellungnahmen. Zugleich setzt die Form der Satire auf Seiten des Publikums Vertrautheit und reflexives Wissen im Umgang mit Themenkomplexen und Darstellungskonventionen des Krieges voraus.Literatur: Hickethier, Knut / Bier, Marcus: Das Unterhaltungskino I: Militärschwänke im Kino der zwanziger Jahre. In: Harro Segeberg (Hg.): Die Perfektionierung des Scheins. Das Kino der Weimarer Republik im Kontext der Künste. München: Fink 2000, S. 67-94 (Mediengeschichte des Films. 3.). ... [weiterlesen]
4.

Emblem / Emblematisierung

... e des Film Noir und die Figur des Sam Spade oder Rocky (USA 1976, John G. Avildsen) für eine moralische Grundsituation des Boxerfilms.Literatur: Harms, Wolfgang / Peil, Dietmar (Hrsg.): Polyvalenz und Multifunktionalität der Emblematik. Frankfurt/New York: Lang 2002. – Penkert, Sibylle (Hrsg.): Emblem und Emblematikrezeption. Vergleichende Studien zur Wirkungsgeschichte vom 16. bis 20. Jahrhundert. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1978. – Scholz, Bernhard F.: Das Emblem als Textsorte und als Genre. In: Zur Terminologie der Literaturwissenschaft. Hrsg. v. Christian Wagenknecht. Stuttgart: Metzler 1989, S. 289-308. – Ders.: Emblem. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Hrsg. v. Klaus Weimar. Bd. 1. Berlin / New York: de Gruyter 1997, S. 435-438.  ... [weiterlesen]
5.

Filmserie

... von 1912 bis 1956 in den USA 421 Filmserien mit 6.125 Folgen produziert. In Deutschland bietet die Edgar-Wallace-Reihe ab 1959 ein prominentes Beispiel für Filmserien. Der Erfolg der 007-Filme beweist die Funktionalität der Serienproduktion auch in aufwendigen Spielfilmproduktionen. Neben Filmserien, die von Anfang an auf Fortsetzungen geplant war, werden auch erfolgreiche Einzelfilme mit Sequels (=Fortsetzungen) versehen, um den erzielten Publikumszuspruch wiederaufzugreifen. Terminator I-III oder Halloween I-… sind Beispiele, seit den 1990er Jahren bekommt fast jeder Blockbuster seine Fortsetzungen, diese Filmreihen sind aber im Vergleich zu den frühen Beispielen sehr kurz. Klassische Filmserien spielen heute eine sehr geringe Rolle, ihr Prinzip wurde in die Fernsehserien transferiert. Wie bei den Fernsehserien gibt es eine Reihe (produktions-)ökonomischer Gründe für die Serienproduktion: einmal gefundene Zuschauerbindung kann aufgegriffen werden und Produktionskosten lassen sich durch Verwendung erprobter Elemente (Drehbuch, Ausstattung, Musik, Personal) begrenzen. Literatur: Cline, William C.: In the nick of time. Motion picture sound serials. Jefferson, N.C.: McFarland 1984; Neudr. 1997. – Drew, Bernard A.: Motion picture series and sequels: A reference guide. New York [...]: Garland 1990. – Rainey, Buck: Serials and series: A world filmography, 1912-1956. Jefferson, NC [...]: McFarland 1999. &n ... [weiterlesen]
6.

Rolle: Differenzierung hinsichtlich Ausarbeitung und Funktionalität

Gilt in manchen Poetiken die Herausarbeitung psychologischer Tiefe und Genauigkeit für die Figuren als fast normative Forderung, zeigen zahlreiche Spielformen, dass das Personal des Dramas hinsichtlich psychologischer Tiefe und dramatischer Funktionalität sehr unterschiedlich gefasst sein kann. Figuren differieren hinsichtlich Stereotypie: – / stock character [Routinerolle] / spoof hinsichtlich Differenziertheit: flacher Charakte ... [weiterlesen]