Suchergebnisse für die Suche nach: höhen



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Vertigo-Effekt

Den schwindelartigen Eindruck, den die Kombination von Zoom und Fahrt macht – als werde der Raum gestaucht oder gedehnt –, nennt man oft Vertigo-Effekt. Die Bezeichnung ist dem lateinischen vertigo (= Schwindelgefühl, Höhenangst) entlehnt, populär geworden aber erst mit Hitchcocks Film gleichen Titels (1958), in dem er die Zoom-Fahrt-Kombination zur Darstellung des Höhenkol ... [weiterlesen]
2.

Digression

... fischen assoziativen Feldes orchestrierend. Digressionen sind Ablenkungen des Zuschauers, die ihm einen allzu trockenen oder bedrückenden Stoff erleichtern, oder sie gehören zu den Retardationen und erhöhen die Spannung, weil sie kurz vor einer Wendung gesetzt sind und die Spannungslösung hinauszögern, sofern es sich nicht um rein ornative Elemente handelt. Ursprünglich der Rhetorik entstammend, ist das Konzept der Abschweifung in der englischen und französischen Prosa des 18. Jahrhunderts zu einem poetischen Mittel ausgearbeitet worden, insbesondere, um satirische Unter- und Zweitbedeutungen zu verdeutlichen (im Film denke man an manche Strategien der Monty-Python-Gruppe). In der postmodernen Literatur (und ähnlich im Film) wird die Abschweifung reflexiv dazu verwendet, den Rezipienten auf die Fiktionalität des Dargestellten und d ... [weiterlesen]
3.

direktionale Kontinuität

... inks im Bilde. München : Universität der Bundeswehr, Fakultät für Pädagogik 1994. – Luschey, Heinz: Rechts und Links. Untersuchungen über Bewegungsrichtung, Seitenordnung und Höhenordnung als Elemente der antiken Bildsprache. Tübingen [...]: Wasmuth 2002.  ... [weiterlesen]
4.

Zoom-Fahrt-Kombination

... ls die hinteren. Darum entsteht der Eindruck, der Raum würde gestaucht oder gedehnt. Kombiniert man nun Zoom-In und Fahrt-Zurück – wie Alfred Hitchcock es in einer subjektiven Aufnahme des unter Höhenangst und Schwindel leidenden Helden in Vertigo (1958) vorexerziert hat –, entsteht eine Art von „visuellem Sog“, die Szene wird dramatisch aufgeladen, einiges der Irritation, die die mit natürlichen Sinnen unmögliche Wahrnehmung auslöst, überträgt sich auf die Leinwand (der in natürlicher Wahrnehmung unmögliche visuelle Effekt der Zoom-Fahrt-Kombination wird bis heute vertigo effect enannt). Andere Beispiele finden sich in Jos Stellings De Illusioniste (1985), um die Unbegehbarkeit eines labyrinthisch wirkenden Sanatoriums zu symbolisieren, oder in Martin Scorseses Go ... [weiterlesen]
5.

Tandemspot

... ten, eigentlichen Spot erinnert) oder einander ergänzend (wenn z.B. im zweiten eine Frage beantwortet wird, die im ersten aufgeworfen wurde). Man setzt Tandemspots ein, um die angestrebte Werbewirkung zu erhöhen.Literatur: Dumbs, S. / Essbauer, S. / Jenzowsky, Stephan: Bessere Werbewirkung durch Tandemspots ? Ein Experiment über Wiederholungseffekte in der Werbung. In: Fernsehwerbung. Theoretische Analysen und Empirische Befunde. Hrsg. v. Mike Friedrichsen & Stephan Jenzowsky. Opladen: Westdeutscher Verlag 1999, S. 221-234. ... [weiterlesen]
6.

made-for-mobile movie

auch nur: made-for-mobileNach dem Muster von „made-for-cable/home/TV“ gebildeter Neologismus des Englischen für Spielfilmmaterial, das über ein Mobiletelefon empfangen und auf dessen Bildschirm betrachtet werden kann. Trotz stetig sich erhöhender Speicherleistungen und verbesserter Bildschirme, die aus dem ursprünglichen Funktelefon ein tragbares Fernsehgerät machen, erfordert die verbleibende Beschränktheit ... [weiterlesen]
7.

limelight

... osphärischen Konnotationen des Ausdrucks zielte – nicht als erster und auch nicht als letzter – Charles Chaplin als Regisseur bei der Titelgebung zu seinem Films Limelight (USA 1952), in dem er Höhen und Tiefen im Lebens eines beinahe abgeschriebenen Komödianten beschreibt, der durch eine neue Liebe noch einmal zu künstlerischer Kraft zurück findet. Literatur: Bowers, Brian: Lengthening the day: a history of lighting technology. Oxford / New York: Oxford University Press 1998, S. 57-60. – Held, McDonald Watkins: A history of stage lighting in the United States in the nineteenth century. Diss., Evanston, IL: Northwestern University 1955 [Ann Arbor: University Microfilms 1955]. ... [weiterlesen]
8.

Prestige-Film

Als „Prestige-Filme“ werden gelegentlich Filme bezeichnet, durch die sich ein Studio auszeichnet und die gewissermaßen die Glanzstücke der Produktion sind. Sie dienen dazu, die öffentliche Reputation der Studios zu erhöhen und ihre ökonomische und insbesondere kulturelle Bedeutsamkeit zu unterstreichen. Citizen Kane (1940) war für die RKO-Studios ein solcher Film, A Midsummer Night's Dream (1935) einer f&uum ... [weiterlesen]
9.

Anti-Trust

Es gehört zu den Praktiken kapitalistischer System, dass monopolistische Absprachen zwischen Firmen den Wettbewerb zu unterdrücken suchen und die Firmengewinne dadurch zu erhöhen. In fast allen Rechtssystemen gibt es darum Anti-Trust-Gesetze. Vor allem in den USA hat der Oberste Gerichtshof mehrfach trust-ähnliche Absprachen verboten. Schon 1915 wurde die Praxis der Motion Picture Patents Company unterdrückt; wohl am berü ... [weiterlesen]
10.

Praktikabel

auch: Podest; engl.: platformZerlegbare Podeste, heute oft in genormter Größe, von unterschiedlicher Höhe, manche sogar höhenverstellbar, gehören zur Bühnenausstattung und bilden im Theater begehbare Bauteile zur Herstellung von Bodenerhebungen und Bühnenaufbauten aller Art. Im Film werden sie außerdem dazu verwendet, die relative Höhe von Akteuren zu manipulieren; von Humphrey Bogart (aber auch von ande ... [weiterlesen]
11.

Inzest

... ist es selten anzutreffen. In Zeiten empfindlicher Zensurbehörden werden inzestuöse Verhältnisse allenfalls indirekt suggeriert.Beispiele: Vaghe Stelle dell'Orsa (Italien 1964, Luchino Visconti); Höhenfeuer (Schweiz 1985, Fredi M. Murer); Once Were Warriors (Neuseeland 1994, Lee Tamahori); The War Zone (USA 1999, Tim Roth).Literatur: Champagne, Rosaria: Oprah Winfrey's Scared Silent and the spectatorship of incest. In: Discourse 17,2, Winter 1994, S. 123-138. – Curtis-Webber, Amy J.: Not just another pretty victim. The incest survivor and the media. In: Journal of Popular Culture 28,4, 1995, S. 37-47. – Davis, Todd F. / Womack, Kenneth: Forget the Alamo. Reading the ethics of style in John Sayles's Lone Star. In: Style 32,3, 1998, S. 471-485. ... [weiterlesen]
12.

Dialektfilm

... s Italienisch durchzusetzen. Während der Heimatfilm einen mehr oder weniger realitätsfernen Pseudodialekt zelebriert, legt der neue Heimatfilm oft viel Wert auf detailgetreue Dialektlautung.Beispiele: Höhenfeuer (Schweiz 1985, Fredi M. Murer); Der Herr Karl (Österreich 1961, Carl Merz, Helmut Qualtinger); Die Siebtelbauern (Österreich 1998, Stefan Ruzowitzky).Literatur: Aeppli, Felix: Vorsicht Baseldeutsch! Zur Funktion des Dialekts im Schweizer Film. In: Zürcher Filmrollen. Hrsg. v.d. Zürcher Kantonalbank. Zürich: Selbstvlg. 2005, S. 32-43. – Gaudenzi, Cosetta: Memory, dialect, politics: linguistic strategies in Fellini's Amarcord. In: Federico Fellini: contemporary perspectives. Ed. by Frank Burke & Marguerite R. Waller. Toronto: University of Toronto Press 2002, S. 155-168. – Sitney, P. Adams: Visconti: the national language, dialect, and the southern question. In seinem: Vital crises in Italian cinema. Austin: University of Texas Press 1995, S. 58-78. ... [weiterlesen]
13.

Fliegerfilme

Basis-Motive des Fliegerfilms wie der Höhenrausch, die Tollkühnheit und die Risiken des Fliegens, aber auch der Luftkampf werden bereits im Hollywood-Kino der 1920er Jahre etabliert (z.B. Wings, 1927, Hells Angels, 1930, u.a.) und seitdem im Hollywood-Kino immer neu variiert. In populären Fliegerfilmen wie The Great Waldo Pepper (1975) oder Top Gun (USA 1985) werden bis heute dynamische nationale Images kreiert, die Fliegerei demonstri ... [weiterlesen]
14.

Prädikatisierung: Deutschland

... n: künstlerisch, volksbildend, Lehrfilm. Das politische Ziel der Filmprädikatisierung bestand darin, das Niveau der Filmproduktion – die damals oft nur Jahrmarktsqualität hatte – zu erhöhen. Für die Filmproduzenten bestand der Anreiz, sich um ein Prädikat zu bemühen, darin, dass prädikatisierte Filme bei der Kinoauswertung von der Vergnügungsteuer, die damals „Lustbarkeitssteuer“ hieß, entweder ganz (Prädikat „künstlerisch“) oder teilweise (Prädikat „volksbildend“) befreit waren.(2) In der Nazizeit wurde mit dem Lichtspielgesetz vom 16.2.1934 die Filmprädikatisierung neu geregelt. Die Zuständigkeit für die Verleihung von Filmprädikaten wurde auf die Filmprüfstelle übertragen, die bis dahin eine reine Zensurbehörde gewesen war. Die Prüfung erforderte von Seiten der Produktionsgesellschaften keinen gesonderten Antrag, sondern war Teil des normalen Zensurverfahrens. Die Prädikatisierungsregeln und -kategorien wurden mehrfach geändert (5.11.1934, 1.4.1939). Mit dem Prädikat „künstlerisch besonders wertvoll“ so ... [weiterlesen]
15.

MTV style editing

... die ungemein beschleunigte Handlung, durch Folgen von Jump-Cuts, durch sehr schnelle Assoziationsmontagen (fast-edits) und durch einen schnellen und unmotivierten Wechsel der Kameraneigungen, -verkantungen und -höhen sowie durch verrissene Handkamera-Bilder charakterisiert. Vorformen des Stils finden sich in manchen surrealistischen Filmen, in Drogensequenzen (wie in Easy Rider, USA 1969, Dennis Hopper), manchen Tanzfilmen (wie Flashdance, USA 1983, Adrian Lyne) oder in Filmen wie Natural Born Killers (USA 1984, Oliver Stone), in denen der so modische Montage-Stil dazu genutzt wurde, assoziativ zusammengeschlossene Bildstrecken dazu zu nutzen, die Erzählung an die Geschichte der visuellen populären Kultur anzuschließen. Der MTV-Stil z ... [weiterlesen]
16.

Blickbewegungsmessung

... rschungen primär zu Kindersendungen ging es darum, Programmfaktoren zu isolieren, die aufmerksamkeitsbindend sind. Spannung, gefühlte Nähe zu den Figuren der Handlung und inhaltliches Interesse erhöhen demzufolge die Aufmerksamkeit (und die Blickzuwendung).Verwendet werden heute meist Head‑Mounted Eye Tracker, die – anders als frühere Geräte, bei denen der Proband fixiert werden musste – die seine freie Beweglichkeit ermöglichen; die ebenfalls verwendeten Remote Eye Tracker verzichten auf die kopfhörerartigen Apparaturen, der Rechner kann die Augen nach einer Kalibrierung in einem kleinen Bewegungsfeld automatisch verfolgen und die Fixationen berechnen.Literatur: Block, Andreas: Die Blickregistrierung als psychophysiologische Untersuchungsmethode. Grundlagen, Anwendung und technische Realisierung. Hamburg: Kovac 2002. – Holmqvist, Kenneth [...]: Eye tracking. A comprehensive guide to methods and measures. Oxford: Oxford University Press 2011. - Issing, Ludwig J. / Mickasch, Heidemarie D. / Haack, Johannes (Hrsg.): Blickbewegung und Bildverarbeitung. Kognitionspsychologische A ... [weiterlesen]
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Mehr-Kamera-Verfahren

... p; Kristin Thompson. New York: Columbia University Press 1985, S. 298-308.(3) Im Coverage-Verfahren wurde das gleiche Geschehen manchmal mit drei Kameras gleichzeitig gefilmt, bei variierenden Kameradistanzen, -höhen, Objektivlängen etc. Dabei entstand ausreichend überlappendes Material, dass eine Auflösung der Szene ohne Nachdreh nahezu immer möglich war.(4) Action-Szenen, insbesondere solche, bei denen Requisiten oder ganze Häuser beschädigt werden, werden mit zahlreichen Kameras dokumentiert – der Augenblick des Geschehens ist u.U. unwiederbringlich. Das gleiche gilt für Stunt-Szenen, die nach Möglichkeit nicht wiederholt werden, um die Gesundheit der Akteure nicht zu gefährden.(5) Seit den 1980ern kam es in Mode, ein B-Team auf dem Set arbeiten zu lassen, das alternative Aufnahmen bereitstellte, mit dem Zusatzmaterial schnellere Schnittfolgen ermöglichte und zugleich Material für die Making-Ofs bereitstellte. Das B-Team war nicht durch ein Schema wie das Coverage-System gebunden, sondern auf das Handlungsgeschehen, Anekdoten während des Drehs und der Pausen, auf Details am Set, aber auch im Backstage-Bereich angesetzt (es gibt es manchm ... [weiterlesen]
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Nebelmaschine

... det Nebelmaschinen in Film- und Fernsehproduktionen, aber auch im Rahmen von Bühnenshows, meist, um eine geheimnisvolle Atmosphäre zu erzeugen oder um die räumliche Wirkung von Scheinwerfern zu erhöhen. Bis in die 1970er wurde Film-Nebel mittels kochendem Wasser, durch die Erwärmung von Ölen, mittels flüssigen Stickstoffs oder Trockeneis (die beiden letzteren vor allem für Bodennebel) hergestellt. Der Hamburger Günther Schaidt entwickelte das heutige Nebelfluid und Maschinen, die mit Hilfe einer Kolbenpumpe o.ä. unter hohem Druck durch ein auf ca. 300°C erhitztes Heizelement mit enger Mensur ein Gemisch aus bidestilliertem Wasser (um mineralische Rückstände zu verhindern) und hochreinen Glykolen drückten. Schaidt bekam für diese Entwicklung der sogenannten SAFEX-Maschine in Hollywood einen T ... [weiterlesen]
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Multiple camera shooting (1)

... p; Kristin Thompson. New York: Columbia University Press 1985, S. 298-308. 3) Im Coverage-Verfahren wurde das gleiche Geschehen manchmal mit drei Kameras gleichzeitig gefilmt, bei variierenden Kameradistanzen, -höhen, Objektivlängen etc. Dabei entstand ausreichend überlappendes Material, dass eine Auflösung der Szene ohne Nachdreh nahezu immer möglich war. 4) Action-Szenen, insbesondere solche, bei denen Requisiten oder ganze Häuser beschädigt werden, werden mit zahlreichen Kameras dokumentiert - der Augenblick des Geschehens ist u.U. unwiederbringlich. Das gleiche gilt für Stunt-Szenen, die nach Möglichkeit nicht wiederholt werden, um die Gesundheit der Akteure nicht zu gefährden. 5) Seit den 1980ern kam es in Mode, ein B-Team auf dem Set arbeiten zu lassen, das alternative Aufnahmen bereitstellte, mit dem Zusatzmaterial schnellere Schnittfolgen ermöglichte und zugleich Material für die Making-Ofs bereitstellte. Das B-Team war nicht durch ein Schema wie das Coverage-System gebunden, sondern auf das Handlungsgeschehen, Anekdoten während des Drehs und der Pausen, auf Details am Set, aber auch im Backstage-Bereich a ... [weiterlesen]
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Informationsüberlastung

... ondition her, die aus der Größe, Dichte und Heterogenität moderner, meist urbaner Umweltszenarien resultiere. Zwar kann der Mensch seine Informationsverartbeitungskapzitäten (kurzfristig) erhöhen, doch folgt dann eine Überforderungsphase, eine intellektuelle Müdigkeit (cognitive fatigue). Umgekehrt wird auch die informationelle Unterforderung als stressinduzierend empfunden und führt zu Formen sensorischer Deprivation.Literatur: Jacoby, Jacob.: Information Load and Decision Quality. Some Contested Issues. In: Journal of Marketing Research 14, 1977, S. 569-573. – Laczniak, Russell N. / Muehling, Darrel D.: Toward a Better Understanding of the Role of Advertising Message Involvement in Ad Processing. In: Psychology and Marketing 10,4, 1993, S. 301-319. – Miller, G. A.: The Magic Number Seven, Plus or Minus Two: Some Limits an Our Capacity for Processing Information. In: Psychological Review 63, 1956, S: 81-97. – Rutenberg, Jan: Der Einfluss der Informationsqualität und -menge auf die Mental Convenience in Kaufentscheidungen. Hamburg: Kóvacs 2008. ... [weiterlesen]
21.

Jukebox-Musical

... Cash, oder La Môme, Frankreich 2007, Olivier Dahan, über Edith Piaf) eine weitere Spielart darstellt, die das Kapital der Popularität der Musik zu verzinsen sucht. Alle derartige Produktionen erhöhen die Bekanntheit der zugrundeliegenden Musik, die Soundtracks spielen erhebliche Summen ein, die Filme erweisen sich als höchst effektive Auffrischung der Attraktivität eines schon eingeführten Produkts. (2) manchmal als Bezeichnung für kurze Musikfilme oder Film-Schnipsel, die mit musikbox-ähnlichen Apparaten ausgewertet wurden  ... [weiterlesen]
22.

Embrafilme

... onsfirmen auf oft billig produzierte Sexfilme, die das Publikum aber nur kurze Zeit binden konnten. Als in den 1980ern das Land in eine umfassende Wirtschaftskrise geriet und die Inflationsrate in astronomische Höhen von mehreren 100% pro Jahr kletterte, da zudem eine ganze Reihe von Kosten traditionellerweise in US-$ abgerechnet wurden, wurde eine Budgetierung eigener Filmproduktionen fast unmöglich. Als Brasilien 1985 zur Demokratie zurückkehrte, geriet die Embrafilme als Gründung der Militärregierung, die zudem als korrupt galt, unter erheblichen Druck. Die Firma wurde am 15.3.1990 aufgelöst. In der Hochphase der Tätigkeit hatte Embrafilme annähernd 30% der brasilianischen Filme produziert (insgesamt 156 Filme), war an zahlreichen Koproduktionen beteiligt und hatte den Marktanteil verdoppelt.Literatur: Hawken, Janet / Litewski, Chaim: Exploitation for export. In: Screen 24,2, 1983, S. 66-70. – Johnson, Randal: The film industry in Brazil. Culture and the state. Pittsburgh, Penn.: University of Pittsburg Press 1987, bes. S. 137-197. – Johnson, Randal: The Nova Republica and the crisis in Brazilian cinema. In: Latin American Research Review 24,1, 1989, S. 124-139. ... [weiterlesen]
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gimmick II: Filmwerbung

Aufmerksamkeit erregender Verkaufstrick. (1) Unter Gimmicks sind erstens technologische Innovationen zu verstehen, die strategisch eingesetzt werden, um das Interesse an der Produktion eines Studios zu erhöhen. In diesem Sinne war der Film selbst ursprünglich nichts anderes als ein Gimmick, der den attraktionellen Wert der Schaustellungen erhöhte, in deren Rahmen er gezeigt wurde; aber auch Ton, Farbe, Cinemascope und 3-D ließen ... [weiterlesen]
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cross cutting: Frühzeit

... e Hilfe anderer angewiesen ist. Der Kinozuschauer ist bis zum Kreuzungspunkt mit der Frage konfrontiert: Werden die Retter rechtzeitig ankommen oder nicht? Die Spannung ergibt sich aus dem sich kontinuierlich erhöhenden Schnittrhythmus; dieser reiht in immer kürzeren Abständen Einstellungen von dem Ort, an dem die Gefahr wächst, und von dem, an dem sich die Retter gerade befinden, aneinander, „schaltet“ gewissermaßen zwischen beiden so lange hin und her, bis die Protagonisten beider Handlungsstränge sich endlich am selben Ort befinden und die Rettung geschehen kann. ... [weiterlesen]
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Filmstadt Wien

... abgeschlossen, die „Filmstadt Wien“ wurde als Four-Wall-Studiobetrieb mit Film-Wirtschaftspark neueröffnet und sollte die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Stadt als Filmschauplatz erhöhen. Literatur: Die Rosenhügelstudios. In: Filmbuch Österreich. Hrsg. vom Bundeskanzleramt. Red.: Gertraud Steiner. Wien: Bundespressedienst 1995, S. 43-44. ... [weiterlesen]
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Auteur

... en. Ursprünglich war damit eine Aufforderung an diejenigen verbunden, die sich als Autoren des Kinos verstanden, die Produktionsmittel selbst in die Hand zu nehmen, um die Freiheitsgrade des Ausdrucks zu erhöhen. Sarris stellte gerade diesen filmpolitischen Aspekt zurück und verwendete in seiner sich eher deskriptiv verstehenden Weiterführung den Begriff auteur theory. Dieser eigentlich der literarischen Vorstellung des Dichters entlehnte filmanalytische und -wertende Ansatz veränderte vor allem die Wahrnehmung und Einordnung von Hollywood-Filmen. Er propagierte einen analytischen Zugriff auf das amerikanische Studiosystem, der einzelne Hollywood-Regisseure als auteurs, als kreative und wiedererkennbare Autoren ihrer Filme herausstellte. Hollywood-Filme sollten nicht länger allein als gesichtslose Produkte einer uniformierten Unterhaltungsindustrie verstanden und abgeurteilt oder gar ignoriert werden, sondern wurden in den Rang des Kinokunstwerks gehoben und nachdrücklich einer näheren Betrachtung empfohlen. Der Ansatz ist bis heute einer der Königswege der Filmhistoriographie und -analyse geblieben. I ... [weiterlesen]
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Association Internationale du Film d'Animation (ASIFA)

engl. manchmal: International Animation Association; International Animated Film AssociationASIFA wurde 1960 von Animationsfilmern in Frankreich gegründet. Unter der Schirmherrschaft der UNESCO ist es Aufgabe des Verbandes, die internationale Aufmerksamkeit für den künstlerischen Animationsfilm zu erhöhen, Fortbildungen zu organisieren sowie ein Forum der Animationsfilmer zu bilden. Dieser Aufgabe entsprechend, organisiert der Ver ... [weiterlesen]
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Proben

... der Produktion, verbessern aber die Qualität und sind darum unabdingbar. Proben dienen allgemein dazu, nicht nur den Verlauf einer Szene einzuüben, sondern auch die Koordination aller Beteiligten zu erhöhen. Oft wird zwischen einer kalten (dry run) und einer heißen Probe unterschieden – die ‚kalte‘ findet ohne, die ‚heiße‘ mit Kamera statt. Eine erste und noch sehr einfache Form ist die Textprobe (read-through), die von den Darstellern durchgeführt, aber weder mit Kostümen noch in der späteren Bühnenposition geprobt wird. In den Textproben beginnen die Diskussionen um das Mise-en-Scène des Stücks. Die ‚Trockenprobe‘ dien ... [weiterlesen]
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falscher Alarm

engl.: false alarmEin falscher Alarm wird dann ausgelöst, wenn der Zuschauer meint, dass der Protagonist in höchster Gefahr – vor allem der Entdeckung, der Entlarvung etc. – schwebt. Es stellt sich aber heraus, dass die Annahme falsch gewesen ist. Falsche Alarme werden schnell wieder vergessen, erhöhen nur momentan die Spannung. Blitzartig öffnet sich der Erwartung des Zuschauers ein Handlungsverlauf, der dann aber nic ... [weiterlesen]
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branding

(1) Begriff der Werbewirtschaft. Ein brand ist ein Markenname. Unter branding versteht man das Einprägen von Markennamen. Um die Einprägsamkeit von Markennamen zu erhöhen, werden eine ganze Reihe von Werbemaßnahmen (wie z.B. der Einsatz von Werbefilmen) ergriffen, um den potentiellen Konsumenten von der Existenz des Unternehmens und dessen Produkten in Kenntnis zu setzen und den Produkten ein besonderes Image assoziativ zuzuordne ... [weiterlesen]
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Creative Artists Agency (CAA)

... ein und benutzte dabei ähnliche Methoden des ‚packaging‘, was in der Filmwirtschaft eine ganz neue Praxis war. Dadurch schossen die Kosten für Drehbücher und Schauspieler in ungeahnte Höhen hinauf, wobei C.A.A. bei jeder Transaktion gut verdiente. Als Jeffrey Katzenberg von Walt Disney im Jahre 1991 für einen Skandal sorgte, als er sich öffentlich über die hohen Produktionskosten des Filmemachens beschwerte, galt seine Wut hauptsächlich Michael Ovitz und C.A.A., obwohl diese nicht namentlich genannt wurden. C.A.A. war in der Tat unter die Filmproduzenten gegangen, da Prestigeprojekte wie Rain Man (1988) und Ghostbusters (1987) nicht nur von der Firma als Produktions-Packages zusammengestellt, sondern auch überwacht worden waren. Anfang der 1990er Jahre galt C.A.A. als die mächtigste Firma Hollywoods. Zu ihren Klienten gehörten Martin Scorsese, Oliver Stone, Robert Redford, Dustin Hoffman, Barbara Streisand, Cher und Sean Connery.  ... [weiterlesen]
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Handlungsachse

... und Kamerahöhe. Ist die Achse schräg im Raum angeordnet (ein Stehender spricht mit einem Sitzenden), wird sie in einer Schuss-Gegenschuss-Auflösung als Unter- bzw. Aufsicht in der Folge der Kamerahöhen dargestellt. Der Achsensprung ist verpönt, war im continuity style der Hollywood-Studioära sogar verboten, weil beim Sprung über die Achse die Seitenverhältnisse vertauscht werden, so dass der Zuschauer die Orientierung verlieren könnte. ... [weiterlesen]
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Seitenverhältnis

... ue Norm): 21,3 x 15,75, 20,8 x 15,25 Beim 16mm-Film bleibt das Bildformat gleich, weil die Tonspur durch den Wegfall der Perforation an einer Seite des Filmstreifens gewonnen wurde.Jedes Format, dessen Breiten-Höhen-Verhältnis größer als 1,33:1 ist, wird Breitwandfilm genannt. ... [weiterlesen]
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Stakhanovistische Montage

Alexei Gregorowitsch Stakhanov war ein Russe, der 1935 durch Geschwindigkeitssteigerungen die Leistungsfähigkeit seiner Arbeitsbrigade erhöhen konnte und dadurch im Russland Stalins zum propagandistischen Vorbild wurde. In Deutschland ist der Begriff Stakhanovismus heute ungebräuchlich. In den USA und Frankreich wird er bis heute als ironische oder gar abfällige Bezeichnung von Akkord- und Fließband-Tätigkeit mit schlec ... [weiterlesen]
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Reminder

... ts, wenn mehrere Spots anderer Produkte schon gezeigt wurden. Man bezeichnet das Doppel von Spot und Reminder als Tandemspot. Er hat die Aufgabe, die Erinnerung an das Produkt und seine Erscheinung im Spot zu erhöhen. Von seinen Funktionen her ist er darum verwandt dem recap aus der Soap-Produktion: Er gehört zu den Techniken der Gedächtnisauffrischung und den Strategien des Gedächtnismanagements. ... [weiterlesen]
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Breitwandformate

Jedes Format, dessen Seiten-Höhen-Verhältnis größer als 1:1,33 ist, wird Breitwandfilm genannt. Die Breitwandformate wurden in den 1950er Jahren entwickelt, als das Kino sich vom Fernsehen abzugrenzen suchte. Stereophonie, Bildgröße und -art, Farbigkeit des Bildes waren luxurierende Qualitäten des Kinos, die damals vom Fernsehen nicht realisiert werden konnten. Neben den beiden Breitwand-Standard-Formaten (amerika ... [weiterlesen]
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Film-Fernseh-Koproduktion

... Jahren auch einige privatrechtliche Programmanbieter beigetreten sind, haben sich die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Anstalten bereit erklärt, ihren Anteil um jährlich 11,2 Mio. Euro zu erhöhen. Auch die privatrechtlichen Anbieter wollen ihren Beitrag steigern. Im Gegenzug erhalten sie dafür bei den von ihnen geförderten Filmen die Fernsehrechte. Literatur: Blaney, Martin: Symbiosis or confrontation? The relationship between the film industry and television in the Federal Republic of Germany from 1950 to 1985. Berlin: Ed. Sigma 1992. – Blaney, Martin: The Development of Film/Television Relations in the Federal Republic of Germany: A Bibliography. In: Film Theory 21-23, 1988, S. 9-130. – Hickethier, Knut: Die Zugewinngemeinschaft. Zum Verhältnis von Film und Fernsehen in den sechziger und siebziger Jahren. In: Abschied von Gestern. Bundesdeutscher Film der sechziger und siebziger Jahre. Hrsg. v. Hilmar Hoffmann u. Walter Schobert. Frankfurt: Deutsches Filmmuseum 1991, S. 190-211.  ... [weiterlesen]
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Multi-Angle

... olt werden können, werden sie mit mehreren Kameras gleichzeitig gedreht; dieses Material wird im Schnitt manchmal multiangular eingesetzt, um die Zeit zu dehnen und die Intensität der Darstellung zu erhöhen. Oft wird dem Zuschauer eine das Geschehen umkreisende Position zugeordnet, was zu den Exzessformen gerechnet werden kann. ... [weiterlesen]
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Neuer Heimatfilm

... auf die traditionelle Heimatdarstellung und Ausgriffe auf einen historisch sensibilisierten Regionalismus als Gegenkonzept gegen die konsumistischen Tendenzen des Spätkapitalismus bezogen.Neuere Beispiele: Höhenfeuer (Schweiz 1985, Fredi M. Murer); Herbstmilch (BRD 1988, Joseph Vilsmaier); Die Siebtelbauern (Österreich 1998, Stefan Ruzowitzky).Literatur: Schacht, Daniel Alexander: Fluchtpunkt Provinz. Der neue Heimatfilm zwischen 1968 und 1972. Münster: MakS Publikationen 1991. ... [weiterlesen]
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Event-Movie

... er (Blockbuster, High Concept) und antizipiert bewusst die Auseinandersetzung des Zuschauers mit den Inhalten der Filme. Diese Inhalte sind meist, um die Anschlussfähigkeit an die Alltagskommunikation zu erhöhen, schon vor dem Start Bestandteil der Populärkultur (Buch-, Computerspiel- und Comicverfilmungen, Sequels). Basierend auf solchen bereits etablierten Elementen werden Event-Movies mit hohem Marketingaufwand gestartet. Die Auswertung zielt darauf ab, verschiedene Zielgruppen ins Kino zu locken. Die Vermarktung im lukrativen Bereich des Home Entertainment wird zentraler Bestandteil des Event Movies, um die hohen Investitionen in Produktion und Marketing zu decken. Filmreihen wie Star Wars, Lord of the Rings, Spider-Man oder Harry Potter stellen Beispiele für erfolgreiche Event-Movies dar.Literatur: Blanchet, Robert: Blockbuster. Ästhetik, Ökonomie und Geschichte des ... [weiterlesen]
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major promotion / minor promotion

Vor allem im Radio unterscheidet man zwei Arten der Werbeaktion: Eine Major-Promotion hat eine Mindestlänge von vier Wochen und verfolgt das strategische Ziel, die Verweildauer von Hörern zu erhöhen, den Hörerkreis zu vergrößern, Hörer zum Bleiben zu veranlassen. Derartige Maßnahmen werden durch alle Sendeformen hindurch in der gesamten Sendezeit unterstützt. Meist wird Major-Promotion durch Off-Air-Ma&s ... [weiterlesen]
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Society of Operating Cameramen (SOC)

... „retired“); als aktive Mitglieder werden ausschließlich die operating cameramen geführt. Das Interesse der SOC ist darauf gerichtet, die handwerkliche Qualität der Kameraarbeit zu erhöhen. Seit 1991 gibt der Verband zweimal im Jahr die Zeitschrift The Operating Cameraman heraus.Literatur: http://www.soc.org. ... [weiterlesen]
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CinemaScope: Ton

Zusätzlich zur Vergrößerung des Bildes und zur Veränderung der Bild-Höhen-Seitenverhältnisse kamen im Rahmen der Einführung von CinemaScope konkave Großleinwände und ein stereophonisches Lautsprechersystem mit drei Lautsprechern hinter der Leinwand und einem Effektlautsprecher im Zuschauerraum in die Kinos. Die 20th Century Fox kaufte dieses zwischen Stereophonie und Surround-Ton stehende, bereits 1937 a ... [weiterlesen]
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psychedelischer Film: Filme

... s (USA 1980, Ken Russell) entstanden erst zu Zeiten der höchsten Popularität der Drogenkultur und der mit ihr verbundenen Techniken der Darstellung psychodelischer Bewusstseinserweiterung. Sie zeigten Höhen und Tiefen psychedelisch beeinflusster Lebensweisen und Gegenkulturen, während Produktionen wie die Beatles-Filme Magical Mystery Tour (Großbritannien 1967, The Beatles) oder Yellow Submarine (USA/Großbritannien 1968, George Dunning) eine gleichsam familienfreundliche Mainstream-Version von Psychedelia lieferten. ... [weiterlesen]
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change blindness

... bsuchen, bevor die Aufmerksamkeit wieder das – nunmehr veränderte – Objekt fokussieren kann. Durch entsprechendes Training lässt sich die Aufmerksamkeit für derartige Störungen erhöhen, so dass dann auch bis zu einem gewissen Grad Veränderungen und Übergänge als solche erkannt werden können. Aus dem Vorkommen von change blindness lässt sich der Schluss ziehen, dass wir weniger in unserer visuellen Umwelt bewusst wahrnehmen als wir denken. Literatur: O’Regan, J. Kevin: Thoughts on change blindness. In: Jenkins, Michael / Harris, Laurence (eds.): Vision and attention. New York: Springer 2001, S. 281-302. – Simons, Daniel J. (ed.): Change blindness and visual memory. In: Visual Cognition 7,1-3, 2000 [Themenheft].  ... [weiterlesen]
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Aleatorischer Film / aleatorische Technik

... entarfilmer (wie etwa Frederick Wiseman) haben sich bei Film- und Tonaufnahmen aleatorischer Techniken konzeptuell bedient, um den Eindruck von Realität, Echtheit, Authentizität und Improvisation zu erhöhen. Bei Spielfilmen kann ein derartiges Vorgehen den – nicht immer korrekten – Eindruck erwecken, als sei ohne Drehbuch gearbeitet worden (wie manchmal auf Robert Altmans Vielpersonenfilm A Wedding, 1978, oder auf Filme wie John Cassavetes‘ wie improvisiert wirkenden Husbands, 1970, hingewiesen wird). Mit eigenartigen Formen „dokumentarischer Fiktion“ auf der Grundlage von aleatorischen Zitations-Montagen experimentierten seit den späten 1960er Jahren Jean-Marie Straub und Danièle Huillet, in deren Filmen musikalische Kompositionsformen ohnehin eine große Rolle spielen. Literatur: Brady, Martin: 'Du Tag, wann wirst du sein...': quotation, emancipation and dissonance in Straub/Huillet's Der Bräutigam, die Komödiantin und der Zuhälter. In: German Life and Letters 53,3, 2000, S. 281-302.  ... [weiterlesen]
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Psychoanalyse (als Sujet des Films)

... lytikerin – einer „Traumdetektivin“ – aufgeklärt hatte und der einer Popular-Psychoanalytik tief verbunden blieb. Mit Vertigo (1958) – einer Geschichte von Traumatisierung und Höhenangst –, Psycho (1960) – der Geschichte eines schizophrenen Mörders – und Marnie (1964) – der Geschichte einer Phobie, die durch kindliche Traumatisierung ausgelöst wurde – hat er wie kein zweiter Motive einer populären Psychoanalyse in diversen Genres des Kinos heimisch gemacht. Seitdem stößt man immer wieder insbesondere auf verdrängte Kindheitserlebnisse oder Schuldkomplexe, deren Aufarbeitung zu einer Befreiung vom krankmachenden Syndrom führt – zu den Beispielen gehören Il Diario di una Schizofrenica (1968, Nelo Risi), Peeping Tom (1959, Michael Powell) und selbst ein historischer Abenteuerfilm wie L‘Avventuriero (1967, Terence Young).Schon früh wurde auch eine gewisse Skepsis gegen die Psychoanalyse zum Gegenstand des Films. Man denke an Psychoanalytiker, die überflüssige und ratlose Therapien für die Reichen geben wie der Analytiker in Billy Wilders Emperor‘s Waltz (1948), der einen Pudel gegen Angstneurosen behandelt, die rastlos ihre Psychiater aufsuchenden Figuren aus den Filmen Woody Allens oder die trotz Psychoanalyse gelingenden Kommunikationen in Chantal Akermans Un Divan à New York (1996).Literatur: Ries, Paul: Popularise and/or be damned: psychoanalysis and film at the crossroads in 1925. In: International Journal of Psychoanalysis 76,4,1995, S. 759-791. – Shortland, Michael: Screen memories: Towards a history of psychiatry and psychoanalysis in the movies. In: British Journal of the History of Scien­ces 20, 1987, S. 421-462. – Wulff, Hans J.: Psychiatrie im Fil ... [weiterlesen]