Suchergebnisse für die Suche nach: körnigkeit



1.

Körnigkeit

engl. film grain, grain, graininess, grainyUnter dem Begriff Korn versteht man in der Regel einen einzelnen Silberhalogenid-Kristall. Die Summe aller Körner in den verschiedenen lichtempfindlichen Schichten ergibt die bildformende Struktur. Den visuellen Eindruck dieser bildformenden Struktur, der an eine Mosaikstruktur erinnert, bezeichnet man als Körnigkeit. Mit Körnigkeit meint man also ... [weiterlesen]
2.

blow-up

dt. meist: aufblasen(1) Eine optische Vergrößerung von einem Trägerformat auf ein anderes wird blow-up genannt. Man kann also 16mm-Material auf 35mm-Material „aufblasen“. Dabei gilt als Faustregel, dass die Körnigkeit des aufgeblasenen Materials die Körnigkeit des kleinen Ursprungsmaterials aufnimmt, der aufgeblasene Film also ausgesprochen grobkörnig ist. Zwar i ... [weiterlesen]
3.

Korn / Körnung / Körnigkeit

... n den Kristallklumpen. Der Zuschauer nimmt an den hellen Bildstellen ein heterogenes Netzraster wahr, d.h. die zusammengeballten Silberkörner bilden optisch eine unregelmäßige Textur, die ‚Körnigkeit‘ genannt wird. Der Betrachter empfindet das Bild als unscharf, zerrissen und unruhig. Jedes Umkopieren eines Films verstärkt die Körnigkeit. ... [weiterlesen]
4.

Farbfilm (technisch) II

... or Corporation of America) ab. Im Laufe der Zeit erfolgten erhebliche Verbesserungen bei den Filmmaterialien: Steigerung der Empfindlichkeit, höhere Farbsättigung und genauere Farbtontrennung, feinere Körnigkeit und höhere Schärfe sowie in der Verarbeitung durch einheitliche Entwicklungsprozesse mit kürzeren Verarbeitungszeiten für die kompatibel gewordenen Filme. Eine wichtige Aufgabe, um die sich Institute, spezielle Unternehmen und Fernsehanstalten verdient machen, ist die Restaurierung (besser: Rekonstruktion) alter Farbfilme, sowohl was Ton und Farben als auch ihre Vollständigkeit betrifft.Literatur: Coe, Brian: The Development of Colour Cinematography. In: The International Encyclopedia of Film. Ed. by Roger Manvell. London: Michael Joseph 1972, S. 29-48. – Cornwell-Clyne, Major Adrian: Colour Cinematography. 3rd ed. London: Chapman & Hall 1951. Zuerst 1936. – Koshofer, Gert: Color. Die Farben des Films. Berlin: Spiess 1988. – Koshofer, Gert: Kodak und der Kinofarbfilm. In: Weltwunder der Kinematographie 6, 2002, S. 311-360. – Mehnert, Hilmar: Die Farbe im Film und Fernsehen. Leipzig: VEB Fotokinoverlag Leipzig 1974. – Nowotny, Robert A.: The Way of All Flesh Tones. A History of Color Motion Picture Technology. New York/London: Garland 1983. – Ryan, Roderick T.: A History of Motion Picture Color Technology. London/New York: The Focal Press 1977. – Schultze, Werner: Farbenphotographie und Farbenfilm. Berlin/Göttingen/Heidelberg: Springer 1953. ... [weiterlesen]
5.

Bleichauslassung

... lm. Das Ergebnis ist ein Farbbild, das von einem Schwarzweißbild überlagert wird. Dadurch erhält das Bild weniger Sättigung und Belichtungsumfang sowie einen erhöhten Kontrast und mehr Körnigkeit. Üblicherweise wird das Bleichauslassungsverfahren in Verbindung mit einem um einen Blendenwert unterbelichteten Film verwendet, um den Effekt noch zu verstärken.Die Bleichauslassung wurde zuerst 1960 in Kon Ichikawas Film Otôto von dem Kameramann Kazuo Miyagawa verwendet. Er wurde dabei von der Farbgestaltung des 1956 veröffentlichten Moby Dick inspiriert, der in Technicolor hergestellt wurde. Hierbei wurde der Effekt durch die Überlagerung mit einem Schwarzweißbild erreicht. Trotz dieser frühen Entdeckung wurd ... [weiterlesen]
6.

Emulsion

Als Emulsion bezeichnet man die lichtempfindliche Schicht des Photo- und Filmmaterials. Sie besteht aus einem organischen Bindemittel, der Gelatine, in der Silbersalze und – beim Farbfilm – auch Farbstoffe, sogenannte Farbkuppler, fein verteilt sind. Die charakteristischen Merkmale einer Emulsion sind Kontrast (contrast), Lichtempfindlichkeit (speed) und Körnigkeit (graininess).  ... [weiterlesen]
7.

étalonnage (numérique)

von franz. étalonner = eichen, kalibrieren; deutsch: (digitale) Kalibrierung; (digitale) Farbkorrektur; englisch: (digital) color correction; (color) timing;Der französische Ausdruck, der auf der Ebene der Postproduktion weitgehend dem labortechnischen Verständnis des englischen Fachausdrucks (color) timing entspricht, betont die messtechnische Tätigkeit des Kalibrierens, wobei bestimmte Kennwerte wie etwa elektronische Körnigkeit ... [weiterlesen]
8.

Travelling Matte

... d einheitlich zu beleuchten, die Bildelemente müssen farblich zusammenpassen, mechanische Toleranzen beim Kopieren lassen Bildteile wackeln, und durch die mehrfachen Kopiergenerationen erhöht sich die Körnigkeit des Bildes. Seit den 1990er Jahren wird die ‚travelling matte‘ deshalb zunehmend durch digitales Compositing ersetzt, für das das Kameranegativ eingescannt oder gleich mit HDTV-Kameras gedreht wird. ... [weiterlesen]
9.

Material

... eiht – Farbigkeit und Flächigkeit in der Malerei, der menschliche Körper in Ballett und Szenografie, Klang und Töne in den akustischen Künsten, Lichtempfindlichkeit, Kontrastumfang und Körnigkeit im Film usw. Die Materialität der Kunst bildet ein Fundament aller ästhetischen Strukturen, geht es doch in den Programmatiken der Künste darum, das Material extrem zu formen oder – ganz im Gegenteil – den künstlerischen Eingriff so weit zurückzunehmen wie es geht (in den minimalistischen Ansätzen, in Formen wie dem objet trouvé etc.). In aller Regel gilt es, das Material selbst in künstlerischer Arbeit auszustellen, es zu thematisieren und greif ... [weiterlesen]