Suchergebnisse für die Suche nach: rächer



1.

sérials

... uuml;nder der sérials. Die Komödie wird vor allem durch Max Linder vertreten, dessen bekannteste Filme um 1910 entstehen. Als Helden der sérials gelten allerdings statt komischer Figuren eher Rächer und Verbrecher in einer großstädtischen Gesellschaft, die am Vorabend des Ersten Weltkrieges durch Justiz und Polizei nicht mehr vor Korruption und Gewalt geschützt werden kann. Die sérials faszinieren die Surrealisten. Episodenfilme entstehen in dieser Zeit in vielen Ländern. In der späteren französischen Filmgeschichte wird ihnen mit Judex (Georges Franju; 1963) und Irma Vep (Olivier Assayas; 1996) ein Denkmal gesetzt.Literatur: Gerhold, Hans: Der Zufallslyrismus der Serie und die Vorläufer des Kriminalfilms. Von Dolly’Abenteuer (1908) bis Die Vampire (1915/16). In: Fischer-Filmgeschichte. 1. Hrsg. v. Werner Faulstich u. Herlmut Korte. Frankfurt: Fischer 1994, S. 182-200. ... [weiterlesen]
2.

Robin Hood

... ml;lle und Fülle bieten: opulente Bankette, kostbare Roben, trutzige Burgen, düstere Verließe und üppige (in den Studios nachgestellte) Naturszenen. Die Hauptfigur kommt als unerschrockener Rächer der Witwen und Waisen als eine Art outlaw daher.Meist ist die Kerngeschichte mit der überlieferungsgeschichtlich späteren Liebesgeschichte zwischen Robin und Maid Marian verquickt. Als klassische Verfilmung gilt The Adventures of Robin Hood (1938) mit Errol Flynn in der Titelrolle. Richard Lesters ironischer Abgesang Robin and Marian (1975) setzt den Schlusspunkt unter die Geschichte, die hier 20 Jahre später mit dem Freitod des Titelpaares endet. Über die unmittelbaren Verfilmungen hinaus ist die Figuren- und Machtkonstellation des Stoffs, die Architektonik der Erzählstruktur und die Rhetorik seines Bildaufbaus haben wieder Anlass gewesen, politische Subtexte in diesen Film hineinzulesen, sei es den siegreichen Kampf der freien Demokraten gegen den Naziterror, sei es die Visualisierung der inneramerikanischen Verhältnisse zur Zeit von Roosevelts New Deal. Individualismus gegen Statussysteme, das Prinzip des Volksaufstandes gegen die Unterdrückung, die Dynamik flacher Hierarchien gegenüber der hilflosen Statik hierarchischer Vertikalen – der Robin-Hood-Stoff hat das Modell für eine ganze Reihe politischer Metaphern und Modelle gebildet, in denen konfligierende Werte der Moderne gegeneinander gestellt wurden.Literatur: Beh ... [weiterlesen]
3.

Rache

... ngenheit erlittene Ungerechtigkeit und Qual dargestellt. Das gilt besonders für männliche Figuren in Western, Abenteuer- und Kriegsfilmen sowie in zahllosen Kriminalfilmen und Thrillern, bei denen die Rächerfigur entsprechend im Zentrum steht. Weiblichen Figuren dagegen wird eine moralische Notwendigkeit oft angezweifelt oder sogar aberkannt, und die Gründe für ihre Rache sind nicht selten „zweifelhaft“ oder „banal“ (wenn etwa eine tragische Liebe schuldhaft beendet wird). Und selbst wenn der Grund für die Rache gewichtig ist und zum Beispiel in einem Sexualdelikt liegt, so gewinnt die Rache befremdend oft „hysterische“ Züge, die die Opfer zu unkontrollierbaren und unverhältnismäßigen Täterinnen werden lässt (darin ... [weiterlesen]
4.

female rape-revenge film

Sonderform des durch Vergewaltigung motivierten Rachefilms, in dem die vergewaltigten Frauen die Rache selbst in die Hand nehmen. Neben Abel Ferraras fast allegorischem Thriller Ms. 45 (USA 1981) ist auch Clint Eastwoods Sudden Impact (USA 1983) aus der Dirty-Harry-Reihe ein Klassiker des Motivs, in dem der Polizist der Rächerin am Ende nicht nur das Leben rettet, sondern die Beweise so arrangiert, dass sie straffrei ausgehen wird.Literatur: Leh ... [weiterlesen]
5.

Persona

... und Individualia lassen sich eine ganze Reihe von dramatischen Typen benennen (der Held = Anerkennung als gesellschaftliches Vorbild, Erlöser =  Anerkennung als moralisches oder religiöses Ideal, Rächer = bewusstes Handeln gegen die kollektive Moral, Märtyrer = Opfer der kollektiven Moral, Ausgestoßener, Vamp = habituelle und gefühlsmäßige weibliche Einstellung gegen die herrschende intellektuelle männliche Einstellung, etc.).(4) auch: buyer personaMit dem Modell der personas (auch: persona artefacts)werden im Marketing, in der Mensch-Computer–Interaktion und im Web-Design Personen einer Zielgruppe bezeichnet, die über Ziele und routinisierte Verhaltensweisen, Vorlieben und Erwartungen gekennzeichnet sind, die wiederum in empirischen Nutzer- oder Nutzungsanalysen mit realen Nutzern in Verbindung gebracht werden können. ... [weiterlesen]
6.

Überfallwestern

... fest gemacht werden (wie in Colorado Territory, 1949, Raoul Walsh). Oft stehen nicht die Opfer, sondern die Täter im Zentrum, die entweder durch Tollkühnheit und spielerische Kreativität oder als Rächer von Witwen und Waisen Sympathie beanspruchen (darin dem Robin-Hood-Stoff ähnlich; man denke an Butch Cassidy and the Sundance Kid, 1968). Diese letzte Variante findet sich besonders im Italowestern (wie in Once upon a Time in the West, 1968, Sergio Leone). Die Verwandtschaften des Überfallwestern zum Gangsterfilm sind groß – hier wie dort ist das Ausrauben von Banken und Eisenbahnen identitätsstiftend („We rob banks!“, gibt Clyde – in Bonnie and Clyde, 1967 – einmal lakonisch zu verstehen, al ... [weiterlesen]
7.

Western: Weibliche Westernhelden

... lsweise in dem postfeministischen Western Bad Girls, 1994, Jonathan Kaplan, über eine weibliche Vierergruppe von gun-women, oder in Sam Raimis The Quick and the Dead, 1995, in dem Sharon Stone eine einsame Rächerin spielt). ... [weiterlesen]
8.

Rächer

engl. revengerStereotype Figur im Western, Action-Film etc.: ein oft heißblütiger junger Mann, der eine ihm nahestehende junge Frau, idealerweise seine Verlobte, die ermordet oder vergewaltigt wurde, zu rächen sucht. Oft wird Hamlet als Idealtypus des Rächers angesehen. ... [weiterlesen]
9.

daredevil

... sprechend waghalsige und risikoreiche Stunts ausführt, die den eigentlichen Rolleninhabern nicht zugemutet werden können oder sollen. Auch Titel eines Spielfilms mit Plot vom blinden, aber wagemutigen Rächer (Daredevil, USA 2003, Mark Steven Johnson), einer Marvel Comic-Verfilmung  ... [weiterlesen]
10.

Typage

... ralische Typen wie „gute Mutter“, „aufrechter Arbeiter“, „entscheidungsunfähiger Alkoholiker“ oder „schamhaftes Mädchen“, narrative Typen wie „der Rächer“, „der Helfer“ oder „das naive Mädchen“ sowie andere Schichten der sozialen und symbolischen Typifizierung gleichermaßen Grundlage der Typage sind, wird schnell deutlich, dass das Typenhafte eine der elementaren Bedeutungsformen des Kinos darstellt.Literatur: Eisenstein, Sergei M.: Through theatre to cinema [1934]. In seinem: Film form. Essays in film theory. New York: Harcourt, Brace 1949, S. 3-17 [zahlreiche andere Ausgaben]. – Eisenstein, Sergej M.: Zur filmischen Gestaltung des Typischen. In: Schriften. 3. Oktober. Mit den Notaten zur Verfilmung von Marx' 'Kapital'. München: Hanser 1975, S. 273-280. ... [weiterlesen]
11.

Eastern

... Noir, des Horrorfilms und des Western) aufgegriffen und mit der Ästhetik der fernöstlichen Kampfkünste verbunden wurden zu temporeichen, gewalttätigen Spektakeln, in denen Helden als einsame Rächer mit Handkantenschlägen und Tritten, Schwertern oder Pistolen in sorgfältig choreografierten Kampfszenen gegen diverse Schurken antraten.Stars des fernöstlichen Eastern waren vor allem Jackie Chan, Jet Li und Bruce Lee. Wichtige Regisseure waren Chang Cheh (New One Armed Swordsman, 1967; The Duel, 1971), Samo Hung (z.B. Eastern Condors, 1986); Siu-Tung Ching (z.B. A Chinese Ghost Story, 1987), Tsui Hark (Once Upon a Time in China, 1991), Wong Jing (z.B.The Last Blood, 1990) und John Woo. Letzterer arbeitet mittlerweile in Hollywood (z.B. Face/Off, 1997; Mission Impossible II, 2000). Seine Arbeiten sind damit ein markantes Beispiel dafür, wie seit den 1990er Jahren der fernöstliche Eastern wiederum die Ästhetik des amerikanischen Actionkinos beeinflusst und in Blockbustern wie The Matrix (1999) oder Tarantinos Kill Bill (2 ... [weiterlesen]
12.

Selbstjustiz im Film

auch: Vigilantenfilme; engl.: vigilante moviesVor allem im amerikanischen Genrekino hat sich spätestens mit Michael Winners Death Wish (Ein Mann sieht rot, 1974) ein Erzählmuster etabliert, das vom ‚Versagen‘ der staatlichen Exekutive erzählt, das ein Bedürfnis des vom Verbrechen heimgesuchten Bürgers begründen soll, sein Recht in die eigene Hand zu nehmen. Das kann sich in einer einzelnen zivilen Rächer ... [weiterlesen]
13.

Swashbuckler-Film

... ine Herkunft oder sein Stand sei – französischer Bürger, angelsächsischer Räuber, orientalischer Dieb, englischer Korsar oder spanischer Edelmann –: er ist hauptsächlich ein Rächer, er stellt die Gerechtigkeit wieder her.Literatur: Taves, Brian: The romance of adventure. The genre of historical adventure movies. Jackson, Miss.: University Press of Mississippi 1993.  ... [weiterlesen]