Suchergebnisse für die Suche nach: röntgenfilm



1.

Röntgenfilm

... schnell zu einem Standard der medizinischen Diagnostik. Erst neuerdings werden Röntgenaufnahmen mit Rechner zu 3-D-Darstellungen von Bewegungsabläufen umgesetzt, so dass heute ein nachphotographischer Röntgenfilm als diagnostisches Medium entsteht.(2) Als diagnostisches Hilfsmittel blieben bewegte Röntgenfilme im 20. Jahrhundert eher Ausnahme und Kuriosum. Mitte der 1930er Jahre drehte der Avantgardefilmer Dr. James Sibley Watson an der University of Rochester Medical School Dutzende von Röntgenfilmen, um ihre Brauchbarkeit im Medizinischen zu erproben. Diese Aufnahmen fanden später in Barbara Hammers Anti-AIDS-Film Sanctus (19 ... [weiterlesen]
2.

Svema

... dort der chemischen Industrie war. Die Firma produzierte neben SW-Kinofilmmaterial photographischen Film für nahezu alle privaten, öffentlichen und militärischen Anwendungen (einschließlich Röntgenfilme). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Angebot durch Farbfilm erweitert, hergestellt auf demontierten Agfa‑Wolfen-Anlagen; für den Vertrieb nannte man das Material Svema Color. Viele bekannte sowjetische Kinofilme sind auf Svema‑Film gedreht und kopiert worden. Nach der politischen Wende zu Beginn der 1990er Jahre wurde das Werk in das Eigentum des ukrainischen Staates überführt, konnte sich aber im Wettbewerb mit westlichen Herstellern von Photomaterialien nicht behaupten – 2004 musste Svema schließen. ... [weiterlesen]
3.

Gevaert

... umgewandelt. In Heult (bei Westerlo) wurde 1928 ein weiteres Werk eröffnet, in dem zunächst Nitrozellulose, später Zellulose-Triacetat für die Filmindustrie hergestellt wurde. 1929 wurde ein Röntgenfilm vorgestellt, 1935 ein spezielles Papier für die Dokumentenphotographie. Nachdem noch Ende der 1940er Pläne zur Übernahme Agfas durch Gevaert vorlagen, schloß sich Gevaert 1964 mit dem deutschen Agfa-Konzern zur Agfa-Gevaert AG (Sitz: Leverkusen) / Gevaert-Agfa N.V. (Sitz: Antwerpen) zusammen (mit 60% Besitzanteil Bayer = Agfa), die in dem Chemie-Konglomerat Bayer dem „Sektor IV: Informationssysteme“ bildete; die beiden Teilfirmen blieben aber selbständig, waren nur an die Bayer-AG verpachtet. Erst 1981 übernahm Bayer das Doppel, brachte es 1999 an die Börse. Heute (Stand: 2006) besitzt Gevaert N.V. einen der größten Anteile an der Agfa-Gevaert AG (25%), die aus der Fotopapier- und Rohfilmherstellung praktisch ausgestiegen ist und in drei neue Firmen aufgelöst werden soll. Literatur: Kadlubek, Günter / Hillebrand, Rudolf: AGFA. Geschichte eines deutschen Weltunternehmens von 1867 bis 1997. Neuss: Rudolf Hillebrand 1998. ... [weiterlesen]