Suchergebnisse für die Suche nach: rückprojektion



1.

Rückprojektion

oft auch kurz: Rückpro; engl.: rear projectionEiner der wichtigsten Prozesse der Bildsynthese ist die sogenannte Rückprojektion. Dabei agieren die Akteure vor einer durchscheinenden Leinwand, auf die das zweite Bild von hinten projiziert wird. Als Rückprojektionsbild wurden meist Filmaufnahmen verwendet, es kamen gelegentlich aber auch Dias zum Einsatz. Anfangs der 1930er Jahre breitete sic ... [weiterlesen]
2.

Dynamation

Ray Harryhausen entwickelte die Technik der Rückprojektion zusammen mit seinem Produzenten Charles H. Schneer weiter. Während der Arbeiten an dem Film The Beast from 20,000 Fathoms (1953) erprobte er eine Kombination von Rückprojektion und Bildmaskierung, um animierte und reale Akteure in einem Bild zu integrieren und die Kosten für Miniaturmodelle zu senken. Er ging 1958 – nach ... [weiterlesen]
3.

Dinosaurier im Film

... Ghost of Slumber Mountain (1919), The Lost World (1925) und King Kong (1933) mittels Stop-Motion-Animation Dinosaurier als Akteure in die Handlung einbezog. In One Million B.C. (1940) wurden lebende Echsen per Rückprojektion vergrößert. The Beast from 20.000 Fathoms (1953) war eine der ersten Dinosaurier-Animationen Ray Harryhausens, der neue Qualitäten eines illusionistischen Umgangs mit künstlichen Tiergestalten in den Fantasy- und Monsterfilmbereich einbrachte und in den 1960er Jahren perfektionierte (One Million Years B.C., 1966; The Valley of Gwangi, 1969). Einen letzten Höhepunkt der ersten „Dino-Welle“ in den 1950er und 1960er Jahren erreichte die Monsterfilmwelle anfangs der 1960er Jahre (Stop-Motion-Technik in: Dinosaurus!, 1960); Darsteller im Saurierkostüm in: Gorgo, 1960; reale Echsen in Rückprojektion in: The Lost World, 1960). Ausläufer der Dinosaurier-Welle warteten mit perfektioniertem Trick auf (Planet of Dinosaurs, 1978; Caveman, 1981). Erst mit Jurassic Park (1993) und seinen computer ... [weiterlesen]
4.

Dunning-Verfahren

engl.: Dunning processWie bei den Auf- und Rückprojektions- oder bei den Chromakeyverfahren verschiedene Bilder zu einem einzigen synthetisiert werden, war auch das 1927 patentierte, von C. Dodge Dunning und seinem Vater Carroll H. Dunning von der Prizma Color Process Company entwickelte Dunning-Verfahren dazu da, Schauspieler vor einem Hintergrund zu filmen, vor dem sie tatsächlich gar nicht gewesen sind. (Ein ähnliches Verfahren wurd ... [weiterlesen]
5.

Rückprojektion: kleine Rückprojektion

auch: MiniaturprojektionIn Tricktische war eine sogenannte „kleine Rückprojektion“ eingebaut, so dass insbesondere Mischungen von Real- und Trickaufnahmen am Tricktisch vorgenommen werden konnten. Pionier dieser Technik war Willis O‘Brien, der seit 1928 an der Technik gearbeitet hatte. Der erste Film, in dem er mittels der kleinen Rückpro Realszenen in ein Trickmodell projizierte, war King Kong (1933).Mit weiterlesen]
6.

Illusionsbühne

... , mittels derer die Darsteller durch die Luft schweben, auch in seinen Filmen ein. Mit den Mitteln der malerischen Bildherstellung wie Retusche und Kolorierung, mit optischen Verfahren wie Doppelbelichtung oder Rückprojektion und mit einer Verfeinerung jener spiegelfechterischen Tricks, der sich Illusionisten und Magier seit Jahrhunderten bedienten, hat das Kino bis in die Action-Filme der Gegenwart Strategien des Illusionstheaters fortgesetzt.
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7.

Innere Montage

... zenierung der Handlung mit ihr koordiniert sei. Wie schon angedeutet, umfasst die Bezeichnung die dramatische Durchzeichnung des Bildraums der Einstellung (depth of field); das berühmteste Beispiel ist ein Rückprojektions-Bild aus Orson Welles‘ Citizen Kane (USA 1940), in dem man vorn die tödliche Medizin, im Mittelgrund die Selbstmörderin und im Hintergrund die Tür sieht, durch die der Ehemann ins Zimmer zu kommen versucht. Sie umfasst aber auch die Inszenierung in die Tiefe des Raums hinein (staging in depth). Da die dramatische Konstellation im Bild selbst repräsentiert ist, muss es länger exponiert werden, um dem Zuschauer die Gelegenheit zu geben, sich in die dramatische Szene zu vertiefen. Darum resultiert die ästhetisch-programmatische Forderung nach „innerer Montage“, die Bazin nicht nur als realistischere Möglichkeit der filmischen Darstellung ausgewiesen, sondern auch die größeren Freiheitsgrade, die sie dem Zuschauer gewähre, betont hatte, meist in längeren Einstellungen (bis hin zur Einstellungssequenz, in der die beiden Gliederungs-Ebenen des Films verschmelzen). Die eigentliche Gestaltungsleistung des Films findet sich darum auch in der Mise-en-Scène, nicht in der Analysis der dargestellten Vorgänge mittels der analytischen Montage.Literatur: Bordwell, David: On the History of Film Style. Cambridge, Mass./London: Harvard University Press 1997. ... [weiterlesen]
8.

Phantasmagorie (2)

Insbesondere fallen darunter die „Geister- und Totenbilder“, die der Magier Paul Philidor (d.i. Paul de Philipsthal) 1792, sechs Jahre später der Belgier Etienne Caspar Robert (der sich selbst Robertson nannte) und danach viele andere mittels einer fahrbaren Laterna Magica sowie einer eigens dafür erfundenen Optik einem staunenden Publikum als Rückprojektion offerierte. Projektionen von Skeletten und Gespenstern im Zuschaue ... [weiterlesen]
9.

Selsyn Motor

... teme werden nicht nur in Tonstudios, sondern vor allem bei solchen Aufnahmen eingesetzt, bei denen mehrere Motoren genau aufeinander abgestimmt laufen müssen. Die bekanntesten Einsatzbereiche sind Auf- und Rückprojektionen, bei denen Kamera und Projektoren absolut synchron laufen müssen.Literatur: http://www.navweaps.com/index_tech/tech-051.htm ... [weiterlesen]
10.

Panoram

auch: Mills PanoramDas Mills Panoram war ein eine Art „visuelle Musikbox“, auf deren kleiner monotorartiger Leinwandfläche ca. dreiminütige Soundies – Musik-Kurzfilme meist von der Länge eines Jazz-Liedes, dargeboten meist von aktuellen schwarzen Musikern – im Rückprojektionsverfahren abgespielt werden konnten. Im Inneren des Kastens befand sich ein 16mm-Projektor, auf dem die Filme als Schleifen liefen. Ma ... [weiterlesen]
11.

Compositing

... einer Innenansicht kombiniert. Seither sind viele Techniken  üblich, durch die Kombination von Bildmaterial unterschiedlicher Herkunft räumliche Beziehungen zu suggerieren, wie Travelling Mattes, Rückprojektion, Frontprojektion, Glasvorsatzaufnahmen, das Schüfftan-Verfahren – auch Spiegeltrick genannt –, Rücksetzer, Matte Paintings usw. Digitales Compositing, das ab den frühen 1990er Jahren eingesetzt wurde, schließt an diese analogen Vorläufer an. Oft geht es dabei darum, computergeneriertes Material in Filmaufnahmen zu integrieren.Wenn eine nahtlose Integration unterschiedlicher Bildteile angestrebt wird, lassen sich zwei kritische Bereiche des Compositing ausmachen: die Interaktion der Elemente sowie ihre ästhetische Kohärenz. Die Interakt ... [weiterlesen]
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Natriumdampflampen-Verfahren

... Spektralband der Natriumdampflampe empfindlich und erzeugte so eine sogenannte „Travelling Matte“, eine animierte Maske, die das standgenaue Einspielen eines Hintergrundbildes erlaubt.Gegenüber Rückprojektionen hatte dieses Verfahren den Vorteil, dass die Szene besser ausgeleuchtet werden kann, ohne den Kontrast der eingespielten Hintergrundkulisse zu schwächen. Die damals ebenfalls bekannte Bluescreen-Technik erzeugte zu jener Zeit noch störende blaue Farbsäume an den Konturen zwischen Szene und Hintergrund, die beim Yellowscreen-Verfahren nicht auftreten. Mit der Verbesserung der Bluescreen-Technik verlor dieses Verfahren wegen des höheren Aufwands an Bedeutung. Disney ließ tatsächlich nur eine einzige Kamera für das Verfahren bauen. Namhafte Filme, in denen der Natriumdampflampen-Prozess verwendet wurde, sind die Jules-Verne-Verfilmung Mysterious Island (USA 1961, Cy Endfield), Alfred Hitchcocks Mystery-Thriller The Birds (USA 1962) und die Musical-Adaption Mary Poppins (USA 1964, Robert Stevenson ... [weiterlesen]
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Matte

... .: Vorsatzmalerei) nimmt die Kamera durch eine bemalte Glasscheibe hindurch die gespielte Szene dahinter auf. Der Hintergrund kann aber beispielsweise auch als Dia von hinten in die Szene projiziert werden (als Rückprojektion also). Von zunehmender Bedeutung sind heute die computertechnischen Verfahren des matte painting, die schnelle Korrekturen und Verbesserungen ermöglichen und auch bewegte Hintergründe zulassen.Zwar sind Realitäts- und Echtheitsanmutung das ursprüngliche Ziel der meisten Anwendungen eines Matte-Verfahrens, doch kann ein solches durch das beiläufige Sichtbarmachen der Künstlichkeit einer Situation durchaus wie ein rhetorisches Mittel eingesetzt werden und so etwa der ironischen Brechung dienen, wie z.B. der gemalte Hafen-Hintergrund in Hitchcocks Marnie (USA 1964), den der berühmte matte artist Albert Whitlock in Szene gesetzt hat.Die persönlichen Arbeitsweisen und speziellen Tricks der einzelnen von den Studios angestellten Matte-Künstler wurden lange Zeit eifersüchtig geheimgehalten.Literatur: Vaz, Mark Cotta / Barron, Craig: The invisible art: the legends of movie matte painting. San Francisco: Chronicle Books 2002; Nachdr. 2004. ... [weiterlesen]
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Repoussoir

von frz. repousser = zurücktreiben, von sich weisenIn der Malerei wird ein großer Gegenstand oder eine Figur im Vordergrund des Bildes, die zur Steigerung des Tiefeneindrucks dient, als Repoussoir bezeichnet. Gerade die Großaufnahme im Bildvordergrund wird auch in der Komposition des Filmbildes vielfach verwendet, insbesondere dann, wenn die Bildtiefe dennoch scharf gezeichnet ist (viele derartige Bilder werden als Rückprojektion ... [weiterlesen]
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Hintergrund

... Räume oder Gebäude, müssen die atmosphärischen Qualitäten des vorgefundenen Hintergrunds mit der Vordergrund-Inszenierung in Einklang gebracht werden; eine dritte Möglichkeit sind Rückprojektionen oder rückwärtig aufgebrachte Vergrößerungen von Hintergrundphotographien.
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Chromakey-Verfahren

Trickmischverfahren zur elektronischen Hintergrundeinblendung, bei dem jede gesättigte Farbe als Stanzvorlage dienen kann (die Festlegung der Stanzfarbe nennt man color keying). Der Akteur spielt z.B. vor einer monochrom-blauen Leinwand. In der Bildmischung werden die Bereiche der Hintergrundfarbe dann durch ein zweites Bild ersetzt. Es entsteht ein synthetisches Bild ähnlich den Rückprojektionen. Da im Vordergrund häufig Personen ... [weiterlesen]
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Hot Spot

engl.; wörtl.: heißer Fleck(1) Wenn in einem Projektions-Bild eine Zone liegt, deren Helligkeit stark über dem Licht-Durchschnitt des Restbildes liegt, spricht man von einem hot spot. Hot Spots treten bei großen Rückprojektionsflächen auf, weil der Bereich, in dem der Projektor hinter der Leinwand steht, sich vom Rest des Bildes abhebt (man hat versucht, den Effekt auszugleichen durch die Verwendung mehrerer Projektore ... [weiterlesen]
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Tricktisch

... n horizontales Gewinde (so dass Fahrten und Objektbewegungen simuliert werden können).Unter dem Tisch kann zusätzlich ein Einzelbildprojektor angebracht werden, der – sozusagen als „kleine Rückprojektion“ – ein Bild über einen 45°-Spiegel auf eine Mattscheibe unter der Animationsphase auf Klarsichtfolie wirft, wodurch auch Trickkombinationen möglich werden. ... [weiterlesen]
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Aufprojektion

engl.: front projectionDer zweite wichtige Prozess der Bildsynthese neben der Rückprojektion ist die sogenannte Aufprojektion. Dabei agieren die Akteure vor einer Leinwand, auf die das zweite Bild von vorne projiziert wird. Wie beim Schüfftan-Verfahren befindet sich zwischen Kamera und Akteur ein Oberflächenspiegel, der das Bild des Aufprojektors im Winkel von 45 Grad auf die Reflexbildwand projiziert. Bildwände für Aufprojek ... [weiterlesen]
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Mischfilm

engl.: live-action filmDie Kombination von Real- und Zeichenfilm nennt sich „Mischfilm“. Da die unterschiedliche Herkunft der Figuren nicht verborgen, sondern oft sogar betont wird, ist das Phantastische und Nichtreale dieser Filme und Geschichten unmittelbar greifbar. Seit den 1930ern hat es immer wieder Versuche gegeben, gezeichnetes Material mit Realaufnahmen zu verschmelzen. Oft wurde dabei mit der „kleinen Rückprojektion&l ... [weiterlesen]