Suchergebnisse für die Suche nach: serialität



1.

Ticker

auch: Laufschrift; engl.: tickerWenn ein Schriftband auf dem Fernsehmonitor läuft (und z.B. die aktuellen Börsenkurse oder aktuelle Sportergebnisse mitteilt), spricht man von einem Ticker. Aktualität der Daten, Serialität des Mitgeteilten, Überlagerung des Bildes oder gar Reservierung eines Teils der Bildfläche für das Informationsband – der Ticker deutet auf eine besondere Behandlung des Bildes ebenso hin wie ... [weiterlesen]
2.

cold open

... hlussphase von Geschichten zugeordnet sind – und tatsächlich suggerieren die Szenen das Ende von Geschichten, die der Film selbst gar nicht erzählt, und geben so einen deutlichen Hinweis auf die Serialität der Abenteuer, die die Heldenfigur zu bestehen hat.  ... [weiterlesen]
3.

vamping

... e des Stücks eine kleine synkopierte Figur im 5/4-Takt spielt. Vamping ist auch eine Strategie der Filmmusik; um alles andere bereinigt, finden sich gerade im Action-Film ostinate Phrasen, die durchaus der Serialität der Handlung korrespondieren.  ... [weiterlesen]
4.

Minigenre

... ;r die Bestimmung eines Minigenres bleibt – neben der Identifizierbarkeit einer historisch veränderbaren, überschaubaren Materialmenge – letztlich nur eine wie auch immer geartete minimale Serialität und Sequenzialität von geringem Generalisierungsgrad übrig. ... [weiterlesen]
5.

Comics-Verfilmung

... s an eine filmische Szenenauflösung an und dramatisieren ihre Handlung beispielsweise durch Close-Ups und Schuss-Gegenschuss-Einstellungen. Weitere strukturelle Gemeinsamkeiten bestehen in der episodischen Serialität. Die unter wiederkehrenden Charakteren spielenden Abenteuer beinhalten Konflikte, die stets am Ende einer Episode aufgelöst werden.Als erster Zeichentrickfilm gilt Gertie the Dinosaur (1919) von Winsor McCay. Frühe Zeichenpioniere wie Georges Méliès, Otto Messmer oder Pat Sullivan sind in beiden Gattungen erfolgreich tätig gewesen. Als Ausdrucksform der Massenkultur haben Comics und Filme auf dieselben populären Mythen und Ikonografien reagiert. Beispielsweise entstanden in den 1930er Jahren – zeitgleich mit dem Abenteuerfilm und der sich in ihm ausdrückenden Sehnsucht nach Befreiung von den Restriktionen der urbanen Zivilisation - Comicfiguren wie Tarzan, Jungle Jim oder The Phantom. Gegen Ende der 1930er Jahre, in den beginnenden Kriegswirren, bemühte sich dann das amerikanische Superhelden-Genre, die geopolitische Weltlage zu sublimieren. Einige Comicgeschöpfe lehnen sich an real existierende Filmstars an (Douglas Fairbanks, Errol Flynn, Humphrey Bogart), auf deren Image sie aufbauen, was rückwirkend wiederum intertextuellen Einfluss auf ... [weiterlesen]
6.

Anime

... Publikum gegeben hatte, spricht man seit dem 1977 erschienenen Uchu Senkan Yamato [Raumschlachtschiff Yamato] von eigentlichen Erwachsenen-Animes, die seit den 1980er Jahren in erheblicher Zahl mit Neigung zur Serialität angefertigt werden. Sie erfreuen sich in Japan wie die Mangas ungeheurer Beliebtheit und werden in kaum überschaubaren Mengen hergestellt (bisher über 900, Stand: 2003). Animes haben eine spezielle Fan-Subkultur hervorgerufen (mit eigenen Fan-Praktiken wie z.B. cosplay – ‘costume play’ – für das Nachstellen von Figuren und Szenen in speziell angefertigten Kostümen). Ein fanatischer Anhänger von Animes wird auch anime-otaku genannt.Während die japanischen Animes in verschiedenen Graden und Verfahren der Animation – angefangen beim komponierten Abfilmen von Mangas bis zur vollständi ... [weiterlesen]
7.

Gestalt: Gestaltgesetze

... der Wahrnehmende dazu, Spiegelungs- und Drehsymmetrien als Ordnungsmuster der Wahrnehmung zu konstruieren, in der akustischen Wahrnehmung zeigt sich entsprechend eine Tendenz zur Wiederholungssymmetrie oder zur Serialität. (7) Gesetz der Konvexität – jede gekrümmte Linie und jeder Winkel haben eine Innenseite und eine Außenseite; der von der Innenseite eingeschlossene Raum, auch wenn sie ihn nicht ganz einschließt, wird zur Figur. (8) Gesetz der Stabilität – Gestalten sind auch gegenüber Deformationen, partiellen Zerstörungen etc. ausgesprochen resistent; außerdem tendiert der Wahrnehmende zur Konstanzannahme, die wiederum für das Zustandekommen filmischer Kontinuität ausgesprochen wichtig ist. (9) Gesetz der gemeinsamen Bewegung – Elemente, die sich gleichmäßig bewegen bzw. verändern, werden als eine Einheit erlebt. Literatur: Helson, Harry: The fundamental propositions of Gestalt Psychology. In: Psychological Review 40, 1933, S. 13-32. – Katz, David: Gestaltpsychologie. 4. Aufl. Basel/Stuttgart: Schwabe 1969. ... [weiterlesen]
8.

Serie

... Waren- und Lebenswelten vor. Literatur: Cassetti, Francesco (a cura di): L'immagine al plurale. Serialità e ripetizione nel cinema e nella televisione. Venezia: Marsilio 1984. – Eco, Umberto: Serialität im Universum der Kunst und der Massenmedien. In seinem: Im Labyrinth der Vernunft. Texte über Kunst und Zeichen. Leipzig: Reclam 1989, S. 301-324. – Hoff, Peter / Wiedemann, Dieter (Hrsg.): Serie. Kunst im Alltag. Berlin: Vistas 1992 (Beiträge zur Film- und Fernsehforschung. 43.). – Klein, Thomas / Hißnauer, Christian: Einleitung. In: dies. (Hrsg.): Klassiker der Fernsehserie. Stuttgart: Reclam 2012, S. 7-26.   ... [weiterlesen]