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Abtastung

Den Prozess der Transformation eines Filmbildes in ein Videobild einschließlich der dazu nötigen Korrekturen an der Bildfrequenz und an der Farbe nennt man Abtastung. Dazu läuft der Film durch einen Abtaster (auch Filmgeber genannt). In den älteren Verfahren wurde der Film in eine Videokamera projiziert, deren Bildröhren das Bild auf Speicherplatten zwischenspeicherten, die wiederum von einem Elektronenstrahl abgetastet wurden. Neuere Verfahren tasten das Bild Linie für Linie oder felderweise ab (Flying-Spot-Abtaster). Nach der Digitalisierung des Fernsehens ist man erneut dazu übergegangen, das Filmbild kaderweise zu scannen und zu digitalisieren und erst von dieser Speicherform wieder zu den Videonorm-Systemen zurück zu transformieren. Oft wird der Film vor der Abtastung durch eine Flüssigkeit laufen gelassen, um Kratzer und Schrammen der Kopie optisch zu entfernen und sie gleichzeitig zu säubern (der Vorgang wird als wetgate oder liquid gate bezeichnet).

Referenzen