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Adolf-Grimme-Preis

manchmal nur: Grimme-Preis

1961 hatte der Deutsche Volkshochschul-Verband einen Fernsehwettbewerb veranstaltet, aus dem 1964 der Adolf-Grimme-Preis hervorging. Dieser wird seit 1964 jährlich von einer unabhängigen Jury aus Journalisten, Medienwissenschaftlern und Bildungsfachleuten vergeben. Die von der Ulmer Hochschule für Gestaltung entworfene Preis-Trophäe wird seitdem von einer Marler Kunstschmiede in Handarbeit gefertigt. Benannt wurde der Preis nach Adolf Grimme, dem Generaldirektor des ehemaligen Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) und Staatsminister.
Mit dem nicht dotierten Preis werden Produktionen und Fernsehleistungen gewürdigt, die „die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können“, wie es in den Statuten des Grimme-Instituts heißt.
Seit 2001 wird zudem der „Grimme Online Award“ für Internet-Sites verliehen, die „die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Internet auf hervorragende Weise nutzen und in Form und Inhalt Vorbild für die Internet-Praxis sind“. Auch die Internet-Angebote müssen einen Bezug zum Medium Fernsehen herstellen und/oder innovative Entwicklungen im Verhältnis von Fernsehen, AV-Medien, Internet und Journalismus aufzeigen.