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American Society of Cinematographers (ASC)

Gegründet wurde die ASC im Jahre 1919 durch den Zusammenschluss zweier Kameraclubs in Los Angeles. Die Schauspieler/Produzenten William S. Hart und Mary Pickford waren die ersten, die die Buchstaben ASC hinter dem Namen ihrer Kameraleute in den credits setzten. Die American Society of Cinematographers bezeichnet sich selbst weder als Zunft (Guild) noch als Gewerkschaft, sondern als eine professionelle Gesellschaft der Kameramänner(-frauen), wobei man nur auf Einladung Mitglied werden kann. Die Aufgabe der ASC ist es „to advance the art of cinematography through artistry and technological progress, exchange ideas, and cement relationships among cinematographers“. Die ASC funktioniert als Zunft in dem Sinne, dass es ohne die Mitgliedschaft in Hollywood kaum möglich ist, als Kameraperson zu arbeiten. Mitglied im ASC zu sein, ist hoch exklusiv – in ihrer ganzen Geschichte hat sie weniger als 450 Mitglieder gehabt. Seit 1930 gibt die ASC das Jahrbuch American Cinematographer Manual heraus, schon seit 1920 wird die monatlich erscheinende Zeitschrift American Cinematographer veröffentlicht.