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Antriebsriemen

manchmal auch: Treibriemen, Peese, Pese

Viele feinmechanische Geräte wie Plattenspieler, Tonbandrekorder oder Schmalfilmprojektoren wurden mit endlosen Flach-, Rund- oder Vierkantriemen als Transmissionselementen zwischen Motor und den rotierenden Achsen der Geräte betrieben. Die sehr präzise gefertigten Gummiriemen wurden im Verlauf der Alterung spröde; auch verloren sie durch Dauerbetrieb ihre Spannung und konnten das Drehmoments nicht mehr übertragen, das Gerät beginnt zu „leiern“ (die Riemen sollten darum alle 5-10 Jahre gewechselt werden). Manche lösten sich gar durch Bakterienbefall auf. Heute werden die Achsen meist mit elektronisch geregelten Servomotoren angetrieben, wenngleich die Laufruhe und die Klangqualität insbesondere riemengetriebener Schallplattenspieler bis heute höchstes Ansehen genießt.