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Association of Moving Image Archivists (AMIA)

Schon seit dem Ende der 1960er Jahre, als über die National Endowment of the Arts zum ersten Mal öffentliche Gelder für die Filmkonservierung in den Vereinigten Staaten zugänglich wurden, hatten sich amerikanische Filmarchivare regelmäßig zu informellen Tagungen unter dem Namen Film Archives Advisory Committee (FAAC) getroffen. Mitte der 1970er Jahre stießen die Mitglieder der TAAC (Television Archives Advisory Committee) hinzu. Im Jahre 1990 wurde aus der immer grösser werdenden FAAC/TAAC die Association of Moving Image Archivists, die sich im Jahre 1991 offiziell zu einer professionellen Organisation verband. Heute gehören über 750 Film-, Video- und Digitalarchivare aus den USA, Kanada, Mexiko und 30 weiteren Ländern zur AMIA. Im Kontrast zur FIAF (Fédération Internationale des Archives du Film) stammen die Mitglieder nicht nur aus dem Bereich der Archive, sondern auch aus der Privatwirtschaft, z.B. aus Kopieranstalten oder privaten Fernsehanstalten. Die AMIA veranstaltet eine jährliche Tagung, auf der technische Neuerungen vorgestellt werden, sie betreibt eine Internet-Diskussionsgruppe, gibt den AMIA Newsletter und die Zeitschrift The Moving Image (University of Minnesota Press) heraus und fördert den Nachwuchs durch mehrere jährlich vergebene Stipendien. Thematische Arbeitsgruppen - wie z.B. Preservation Committee, Cataloguing, Television News, Small Gauge Working Group, Material Culture - kooperieren unabhängig vom Plenum der AMIA das ganze Jahr hindurch.

Literatur: http://www.amianet.org/.