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Backlit-Animation

Das Backlit-Animations-Verfahren wurde gegen Ende der 1970er vor allem in Werbespots und Firmenlogos sowie in Computerspielen eingesetzt, weil es Bildeffekte ermöglichte, die sich in die neonfarben leuchtende Discoästhetik der Zeit einpassten. Dabei werden Matte-Zeichnungen auf durchsichtigen Folien von hinten beleuchtet und mit den (realen) Figuren der Handlung, aber auch mit dem Setting der Handlung kombiniert, die dadurch von einer Art „Glüh-Licht“ überzeichnet zu sein scheinen. Der Regisseur und Animationskünstler Steven Lisberger setzte das Verfahren in dem SF-Computerspiel-Film Tron (USA 1982) ein, der die Kompositbildes des Backlit-Verfahrens auch dem Publikum vertraut machte.

Literatur: Backlit Effects and Animation for Tron . In: American Cinematographer 63,8, Aug. 1982, S. 796-801, 823-829.