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Beijing Film Lab

Das Labor in Peking betrieb 1978-1994 den Technicolor-Druckprozess mit in England konstruierten Maschinen in eigener Regie für den chinesischen Markt. Bis 1989 stammten die Matrizen- und Blankfilme von Kodak, dann aus einheimischer Produktion (China Lucky Film Corp.). Auch einige Hollywood-Regisseure ließen ihre Filme dort kopieren, darunter Space Avenger (Richard W. Haynes, USA 1989). Das Labor stellte den Betrieb wegen mangelhafter Sauberkeit und Qualitätskontrolle wieder ein.

Literatur: Koshofer, Gert: Kodak und der Kinofarbfilm. In: Weltwunder der Kinematographie (hrsg. v. Joachim Polzer) 6, 2002, S. 296.