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Berufswelten im Film

Häufig bearbeiteter Themenkomplex in den Gattungen Lehr- und Industriefilm sowie in einigen Bereichen des Dokumentarfilms. Im Zentrum stehen Informationen über einzelne Berufe und Tätigkeitsfelder aus Industrie, Handwerk und den Dienstleistungssektoren. Die Berufswelt prägt aber auch Spielfilme, die nach Art einer Milieustudie auf realistische Weise Strukturen, Atmosphäre und Probleme am Arbeitsplatz beleuchten. In schwächerer Ausprägung kommt der Komplex im Angestellten- und Sekretärinnenfilm zum Tragen, hier v.a. als Welt des Büros.

Filme, in denen dergestalt analytisch mit den Arbeitsroutinen und -bedingungen einzelner Berufe umgegangen wird (die Liste ließe sich beliebig verlängern):

– Bäcker: Das Brot des Bäckers (BRD 1976, Erwin Keusch).
– Bankenwesen: Well Done (Schweiz 1994, Thomas Imbach).
– Bauer: Den er en yndigt land (Dänemark 1984, Morten Arnfred).
– Bauwesen: Spur der Steine (DDR 1966, Frank Beyer).
– Binnenschiffer: Unter den Brücken (Deutschland 1945, Helmut Käutner).
– Büro, Angestelltenwesen: The Apartment (USA 1960, Billy Wilder);
– Diener: The Servant (Großbritannien 1963, Joseph Losey).
– Feuerwehr: I Was a Fireman (Großbritannien 1943, Humphrey Jennings); Backdraft (USA 1991, Ron Howard).
– Fließbandproduktion: Modern Times (USA 1936, Charlie Chaplin).
– Geigenbauer: Un coeur en hiver (Frankreich 1992, Claude Sautet).
– Lokomotivführer: La Bête humaine (Frankreich 1938, Jean Renoir).
– Koch: Bella Martha (BRD 2001, Sandra Nettelbeck).
– Management: Resources humaines (Frankeich 1999, Laurent Cantet).
– Restaurant: Mildred Pierce (USA 1945, Michael Curtiz); Der Sohn der Braut.
– Sekretärin: Dani, bitte schreiben Sie... (BRD 1956, Eduard von Borsody).
– Verkäufer: The Shop Around the Corner (USA 1940, Ernst Lubitsch).
– Vertreter: Indien (Österreich 1992, Paul Harather).
– Wanderschaft: Für den unbekannten Hund (BRD 2007).
– Zimmermann: Mac (USA 1992, John Turturro).