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British Academy of Film and Television Arts (BAFTA)

Die British Film Academy wurde am 4.11.1947 von einem Komitee englische Filmemacher (darunter Anthony Asquith, Michael Balcon, Sir Alexander Korda, Frank Launder, David Lean, Michael Powell, Emeric Pressburger, Carol Reed und Paul Rotha) zur Förderung des englischen Films ins Leben gerufen, da zu diesem Zeitpunkt die amerikanischen Verleih- und Produktionsgesellschaften ihre absolute Hegemonie über die Filmwirtschaft des Königreichs zu etablieren trachteten. Ziel der Academy war es, eine unparteiliche, nichtsektierische Organisation zu gründen, die die Verbindungen zwischen den einzelnen Berufssparten der englischen Filmproduktion fördern und die technische Forschung unterstützen, Publikationen zum Film veröffentlichen und Öffentlichkeitsarbeit für das englische Kino betreiben sollte und die schließlich jährliche Preise für technische Leistungen (die sogenannten „BAFTA-Awards“) vergab. Finanziert wurde die Academy zunächst durch eine jährliche Fördersumme von Rank, Ealing und anderen in England beheimateten Filmgesellschaften. Fernseh-Produktionen wurden von der Academy zunächst bei der Preisvergabe ausgeklammert – das Medium wurde noch als „nicht künstlerisch“ angesehen. Da aber die englische Guild of Television Producers and Directors ab 1953 selbst Preise verlieh, kam es im Jahre 1958 zu einer Fusion beider Organisationen, die in Society of Film and Television umbenannt wurde. Im Jahre 1976 wurde der Name nochmals in British Academy of Film and Television Artsgeändert. Mit ihrem Hauptsitz in Londons Piccadilly Square unterhält die BAFTA Büros in Nordengland, Schottland, Wales, Los Angeles und New York.

Literatur: http://www.bafta.org/

Referenzen