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British Tricolour

1947/1948 in England von der British Tricolour Processes Ltd. ausgeübtes dreifarbiges Verfahren mit einer Strahlenteilerkamera (British Tricolour Camera, Konstrukteur: Jack H. Coote), sehr ähnlich der Technicolor-Kamera. Die Aufnahmen wurden auf einen Positivfilm von Gevaert kopiert, der jeweils nach dem Aufbelichten eines Farbauszugs mit einer Film-Emulsion, die einen Farbkuppler entsprechend dem Agfacolor-Verfahren enthielt, beschichtet wurde. Das Verfahren wurde von der Firma Dufay-Chromex, deren Dufaycolor-Linienrasterfilm vor dem zweiten Weltkrieg für Kinofilme eingesetzt worden war, unter dem Namen Dufaychrome für kurze Zeit fortgeführt und für eine größere Anzahl von Werbefilmen eingesetzt. Ähnlich arbeitete das japanische Konicolor-System.

Literatur: Cornwell-Clyne, Major Adrian: Colour Cinematography. 3rd ed. London: Chapman & Hall 1951, S. 32, 414-418.