Metainformationen zur Seite

Callier-Effekt

engl.: Callier effect

Nach dem französischen Chemiker André Callier wurde der photographische Effekt benannt, dass die Schwärzung von Negativen intensiver, härter und kontrastreicher ausfällt, wenn mit gerichtetem statt mit diffusem Licht belichtet wird. Der Effekt wird vor allem bei Vergrößerungen deutlich, bei dem ein viel deutlicher ausgeprägtes Korn in den Schwärzungsbereichen auftritt. Der Effekt ist darauf zurückzuführen, dass gerichtetes Licht senkrecht auf das Negativ auftrifft und dadurch wesentlich weniger Streulicht in der Emulsion erzeugt als bei einer Belichtung mit diffusem Licht. Man kann den Effekt vermeiden, wenn man mit Halbkondensoren (plankonvexe Linsen) das Licht selbst vor der Belichtung zerstreut.