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Case-Sponable Sound Films

Der Ingenieur Theodore Case belieferte von 1921 bis 1924 einige Erfindungen und Technologie für Lee De Forest Phonofilm-System, die wesentlich dazu beitrugen, dass das Verfahren funktionierte. Es kam aber zum Streit, weil Case in den Patentschriften nicht als Urheber erwähnt wurde. Maßgeblich beteiligt war  Earl I. Sponable, der von 1916 bis 1927 für die Case Research Lab[oratorie]s in Auburn, N.Y., arbeitete. Case verkaufte sein Tonsystem 1926 an William Fox, der es in Fox Movietone umbenannte. Daraufhin wechselte auch Sponable zu Fox. Es entstanden eine ganze Reihe von Tonfilmen (Case test films), mit denen Case das Sprossenschrift-System ausprobierte und vorführte. Die Filme wurden in einem kleinen Studio im zweiten Stock des Case-Gebäudes gedreht, in dem sich heute ein Museum befindet (Case Research Lab Museum). Die meisten der Filme wurden bei einem Brand in den 1950ern zerstört. Meist enthielten sie kurze Performances von Vaudeville-Künstlern (darunter Miss Manila Martin and Her Pet Squirrel, 1921, Bird in a Cage, 1923, Madame Fifi, 1925, und Chinese Variety Performer with a Ukelele, 1925). Der Film Gus Visser and His Singing Duck (1925) wurde 2002 von der National Film Registry zu einem wichtigen Dokument der amerikanischen Filmgeschichte erklärt.