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Chimicolor

1931 von dem Syndicat de la Cinématographie des Couleurs, Frankreich, ausgearbeiteter dreifarbiger Dipo-Film, der mit dem Beizfarben-Verfahren eingefärbt wurde und durch nachträgliche Beschichtung einer Filmseite ähnlich dem Technicolor-Druckprozess das dritte (gelbe) Teilbild erhielt. Für die Aufnahmen wurde eine Strahlenteilerkamera konstruiert, es war aber später auch geplant, auf dem Wege über drei Farbauszüge von Farbnegativ- und -umkehrfilmen Kopien herzustellen. Das hoffnungsvolle Verfahren gelangte nicht zum praktischen Einsatz. 

Literatur: Cornwell-Clyne, Major Adrian: Colour Cinematography. 3rd ed. London: Chapman & Hall 1951, S. 28, 412-414.