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cinematicity

dt. etwa: Cinematizität

Nach dem Muster der Literarizität gebildetes Kunstwort, das die wesenhaften Elemente oder Qualitäten des Kinematographischen (des Kinohaften) beschreiben soll. Die Bestimmung wird meist aber nur formal gegeben – etwa mit Vertov, der das Wesen des Kinos in der Organisation und Inszenierung von Bewegungen im Raum als rhythmisches Gesamt ansah, harmonisch abgestimmt auf die Materialität einzelner Objekte wie auch ihres je eigenen Rhythmus. Vor allem dient der Begriff dazu, in der Untersuchung des frühen Kinos das „Kinohafte“ gegen das Literarische zu stellen.