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cinématophthalmie

Thierry Lefèbvre geht den Spuren einer nach dem Besuch von Filmvorführungen auftretenden Augenkrankheit nach, die französische Ärzte cinématophthalmie getauft haben, und schlägt eine physiologische Geschichte des frühen Kinos vor. Manchem Kintopp-Besucher schmerzte wohl auch der Kopf: Die Handlung der vorgeführten Filme wurde häufig nicht verstanden. 

Literatur: Lefebvre, Thierry: Flimmerndes Licht. Zur Geschichte der Filmwahrnehmung im frühen Kino. In: KINtopp 5, 1996, S. 71-80. - Lefebvre, Thierry: Une ‚maladie‘ au tournant du siècle. In: Revue de la Histoire de la Pharmacie, 297, 1993, S. 225-230.