Metainformationen zur Seite

Continuity Script

Thomas Ince war der erste Produzent in Amerika, der die Bedeutung des Drehbuchs für eine effiziente und ökonomische Filmproduktion erkannte. Gemeinsam mit seinen Autoren entwickelte er Drehbücher, in denen sämtliche Kameraeinstellungen, Schnitte und Übergänge festgelegt waren, wobei man allerdings nicht vergessen darf, dass die Einzahl der Einstellungen zu dieser Zeit (ab 1912) noch relativ gering war. Das in diesen Arbeiten entstandene Drehbuch-Format wurde in der Folge Continuity Script genannt, da es den flüssigen Verlauf der Geschichte darzustellen ermöglichte. Ince wurde schon damals „Erster Dramaturg des Kinos“ genannt.

Literatur: Staiger, Janet: Dividing Labor for Production Control: Thomas Ince and the Rise of the Studio System. In: Cinema Journal 18,2, Spring 1979, S. 16-25. – Staiger, Janet: Blueprint for Feature Films: Hollywood¹s Continuity Scripts. In: The American Film Industry. Ed. by Tino Balio. Rev. ed. Madison, Wisc.: University of Wisconsin Press 1985, S. 173-194.