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Cooper-Hewitt

Eine allmähliche breitere Einführung elektrischen Lichts in der Filmproduktion erfolgte erst nach der Weltausstellung 1904 in St. Louis, wo die neuen Quecksilberdampflampen der Firma Cooper-Hewitt vorgestellt wurden. Diese Art der Kohlebogenleuchten, für die der Name der Herstellerfirma synonym für den Lampentyp steht, produzierte ein gleichmäßiges weiches Licht, das dem Charakter nach dem Sonnenlicht ähnelte. Es wurde aus diesem Grund als Ergänzung zum Sonnenlicht genutzt, als Frontalbeleuchtung. Der erste derartig beleuchtete Film war Un Coup d‘Oeil par Etage (1904, Pathé). Erst um 1915 wird der Einsatz von gemischtem Licht zum Licht-Standard. Cooper-Hewitt-Leuchten wurden bis in die 1920er Jahre regelmäßig eingesetzt, danach wurden sie seltener.