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Daguerrotypie

Das in den Jahrzehnten vor 1837 entwickelte fotografische Verfahren der Daguerrotypie wurde nach seinem Erfinder Louis Jacques Mandé Daguerre (1787-1851) benannt. Eine versilberte Kupferplatte, die mit Silberjodid präpariert worden war, wurde belichtet, das fotografische Bild dann mit Quecksilberdämpfen fixiert. Das Quecksilber schied sich an den vom Licht getroffenen Stellen ab, bei schräg einfallender Beleuchtung erschienen diese Stellen hell, man erhielt also ein positives Bild. Daguerres erste Aufnahme aus dem Jahre 1837 war ein Stilleben (heute im Louvre zu besichtigen). Porträts und auch Landschaftsaufnahmen waren schwierig, weil Belichtungszeiten von bis zu 20 Minuten notwendig waren. Ein weiterer Nachteil war die Tatsache, dass jedes Photo ein Unikat blieb. Aus diesen Gründen währte die Blütezeit der Daguerretypie nur kurz, von 1839 bis ca. 1857.