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dayparting

dt. etwa: Tageseinteilung; den Tag in Teile einteilen

In allen Rundfunkmedien gebräuchliche Praxis der Einteilung des Sendetages in voneinander getrennte Abschnitte, in denen nach unterschiedlichen Kriterien verschiedene Sendungstypen ausgestrahlt werden, abgestimmt auf die Interessen und Alltagsgegebenheiten von Nutzern. Obwohl verschiedene Tagesabschnitte von verschiedenen Sendern oder Programmforschern vorgeschlagen werden, ähneln sie sich im Kern deutlich.

(1) In der oft für das Radio verwendeten, auf den Zuhörerdaten der USA gewonnenen Nielsen-Audio-Gliederung unterscheidet man für die Werktage die

morning drive time (6:00-10:00),

midday (10:00-15:00),

afternoon drive (15:00-19:00),

evenings (19:00 bis Mitternacht) und

overnight (Mitternacht bis 6:00 des nächsten Tages).

(2) Differenzierter ist die Gliederung des Fernseh(werk)tages: Hier unterscheidet man üblicherweise

early morning (6:00-10:00; dt. oft: Frühstücksfernsehen),

daytime (10:00-16:30),

early fringe (16:30-19:30),

prime access (19:30-20:00),

prime time (20:00-23:00),

late news (23:00-23:30),

late fringe (23:30-1:00 des folgenden Tages) und

post-late fringe (1:00-2:00; late und post-late fringe werden oft zusammen als late night tituliert).

Die Zeit zwischen 2:00 und 5:00 (auch night-time genannt) gilt als graveyard slot und spielt für die Programmierung keine wichtige Rolle. Andere Einteilungen sehen ähnlich aus, auch wenn etwa die flagship newscast zwischen 18:30 und 20:00 plaziert wird oder in der BRD das „Vorabendprogramm“ zwischen 17:45 und 20:00 angesiedelt ist.

Referenzen