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Digital Cinema Initiatives

Die Kapitalgesellschaft Digital Cinema Initiatives, LLC (DCI) wurde nach einer Initiative von Paramount im März 2002 als Projekt der Firmen Buena-Vista/Disney, Fox, MGM, Paramount, Sony Pictures Entertainment, Universal und Warner Bros. Studios gegründet (und nannte sich zunächst Newco Digital Cinema). Sie sollte Normen und Standards für das kommende digitale Kino erarbeiten, um so eine gemeinsame Qualitätsgrundlage für die technische Durchführung und die Verlässlichkeit zu erhalten. Der DCI-Standard ist inzwischen in den USA und der EU die verbindliche Norm der digitalen Kino-Umrüstung. Ein Großteil der Umbauten wurde von den Mitgliedern der DCI finanziert. Die DCI definiert technische, qualitative, logistische und rechtliche Aspekte für das digitale Kino. Von der Qualität der verwendeten Projektoren, über Datenraten und Auflösung, Untertitel, Kopierschutzverfahren, Tonformate, Farbräume bis hin zu Auslieferungsmethoden und ‑formaten. Technisch stützt sich die DCI vor allem auf Normen der SMPTE und der ISO (wie beispielsweise JPEG 2000 und Broadcast wave PCM‑ /WAV‑Ton). Die Spezifikation regelt zudem detailliert die Erstellung des Digital Cinema Package (DCP) aus den Rohdaten (Digital Cinema Distribution Master, DCDM, genannt) einschließlich Kopierschutz, Vollverschlüsselung und Wasserzeichen. Ein weiterer relevanter Bereich, in dem die DCI agiert, ist die Normierung des digitalen 3D‑Kinos.