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Digital Natives

aus dem Engl., auch im Dt. gebräuchlich; wörtlich: „digital (Ein-)Geborene“

Als digital natives werden Personen, die mit digitalen Technologien aufgewachsen und in ihrer Benutzung nicht nur geübt sind, sondern die digitalen Medien und ihre Kommunikations- und Informationsangebote in diverse Alltagspraxen integriert haben. Entsprechend werden Personen, die erst im Lauf ihres Lebens digitale Medien kennengelernt haben, als digital immigrants bezeichnet. Wie kompetent jeweils einzelne mit den digitalen Kommunikationsumgebungen umgehen, ist mit der Bezeichnung nicht vermeint, zumal die Größe einer „Nutzungskompetenz“ in ebenso ständiger Bewegung ist wie die technischen Umgebungen, die im Handeln erschlossen werden müssen. Ob sich durch die netzbezogenen Nutzungsformen neue Formen der Film- und Fernsehrezeption herausbilden, ist bislang vollkommen unabsehrbar.

Literatur: Palfrey, John / Gasser, Urs: Born digital. Understanding the first generation of digital natives. New York: Basic Books 2008. – Scholz, Nina: Nerds, Geeks und Piraten. Digital Natives in Kultur und Politik. Berlin: Bertz + Fischer 2014.