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dog-and-pony show

Der Ausdruck entstammt der Welt des amerikanischen Zirkus, wo er seit 1885 in Anzeigen erscheint; später auf formale Reden und ausgefeilte geschäftliche Präsentationen übertragen. Im modernen Geschäftsleben – eben auch in der Filmwirtschaft – meint er mit deutlich scherzhaftem, ironischem, aber gelegentlich pejorativem Unterton das routinierte Werben um einen potentiellen Kunden, Käufer, Finanzier, vor dem man eine Vorstellung „abzieht“, sich von der besten Seite zeigt, alle zu Gebote stehenden Tricks präsentiert und, wie man im Deutschen entsprechend sagt, „die Puppen tanzen lässt“.