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Dolby Atmos

Als „Atmos“ bezeichnen die Dolby Laboratories eine Weiterentwicklung des Heimkino-Surround-Systems, bei dem nicht nur Surround-Lautsprecher im 5.1-Verhältnis angeordnet sind, sondern zusätzlich zwei Lautsprecher mit der Tonabstrahlung nach oben, so dass die Decke ebenfalls als Reflektorfläche genutzt werden kann (entsprechend kann das 7.1- oder 7.2-System durch vier Deckenabstrahler ergänzt werden); es lassen sich aber auch Deckenlautsprecher einsetzen. Die Technik wird schon seit 2012 im Kino angewendet (der erste Film, der das System realisierte, war der Märchenfilm Brave [2012, Mark Andrews, Brenda Chapman, P: Disney/Pixar]); sie wurde 2014 auch für den Heimkinobereich vorgestellt (und dient dort wohl vor allem zur Unterstützung der Soundscapes von Spielen). Das System ist derzeit (2015) bis zur Extension 24.2.6 (= 24 Surround-Boxen, 2 Subwoofer, 6 Deckenabstrahler) ausbaubar. Zur Ansteuerung bedarf es eines mit Dolby-Atmos-Prozessoren bestückten AV-Receivers, der die einzelnen Kanäle ansteuern kann.