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Dolby Stereo

Bis 1975 war Dolby-Stereo ein Zweikanalsystem, wurde dann aber zum Surround-System erweitert. Es verwendete den Stereolichtton auf der Filmkopie und wandelte mittels Phasenverschiebung bzw. Phasengleichheit den normalen Stereolichtton in vier separate Kanäle um (Links, Mitte, Rechts und Surround resp. Effektkanal). Man erreichte die Umwandlung mittels einer sogenannten Analogmatrix erreicht (4:2:4-Matrix = vier Kanäle werden auf zwei Kanäle codiert und dann wieder auf vier Kanäle decodiert). Phasengleiche Signale wurden auf die Mitte gegeben und phasenverschobene Signale auf den Surroundkanal. Die Signale zur Beschallung des rechten und des linken Kanals blieben jeweils erhalten. Dank der Dolby-A-Rauschunterdrückung erreichte die Tonqualität das Ende der 1950er entwickelte Vierkanal-Magnettonsystem; allerdings war die Produktion von Lichtton erheblich günstiger als die des Vierkanal-Magnettons, der zudem sehr anfällig war. Um 1983 wurde noch ein Subwoofer hinzugefügt, der seine Signale aus dem rechten und linken Kanal erhielt und mittels Frequenzklipping (bei dem nur bestimmte Frequenzen wiedergegeben werden) nur Frequenzen zwischen 20 und 125Hz reproduzierte. Zu den ersten Filmen, die in diesem Verfahren gezeigt wurden gehören A Star Is Born (USA 1976, Frank Pierson) und von der 20th-Century-Fox Star Wars (USA 1977, George Lucas), der wesentlich zum Durchbruch des Verfahrens beigetragen hat. 
 

Referenzen