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DVS

Abkürzung von: Descriptive Video Service

Filme mit einer DVS-Spur dienen vor allem dazu, Blinden und Sehbehinderten eine akustische Beschreibung des Filmgeschehens zu liefern. Dazu wird eine Erzählstimme auf einer separaten Audiospur aufgenommen, die das Geschehen ähnlich einer Hörspiel-Beschreibung kommentiert. Gelegentlich werden auch mehrere Stimmen verwendet, so dass sich die DVS-Spur zu einer Art Mini-Hörspiel entwickelt, die mit den eigentlichen Tonspuren des Films – vor allem den Dialogsequenzen – gemischt wird. Bei Fernsehausstrahlungen wird gelegentlich eine der Stereospuren mit dem DVS-Ton belegt, kann also beim Empfang ausgeschaltet werden. In den USA begann die gemeinnützige Firma Descriptive Video Service® 1990, Spielfilme und Sachprogramme als DVS-Editionen herauszubringen. 

Literatur: Cronin, B.J. / King, S.R.: The Development of the Descriptive Video Services. ULR: http://www2.edc.org/NCIP/library/v&c/Cronin.htm.