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dye transfer

1926 stellte Kodak den Wash-Off-Prozess vor, in dem die drei Farbauszüge einer Farbaufnahme gegerbt und schließlich ausgewaschen wurden; es blieben dann reliefartige Auszüge, mittels derer Farbstoffe aus drei separaten Bädern (gelb, rot, blau) auf ein Gelatinepapier übertragen wurden. Die so entstandenen Positive zeichneten sich durch sehr hohe Farbtreue und -beständigkeit aus. Es entstanden mehrere andere Drei-Farben-Prozesse (unter ihnen Vivex, Duxochromie, Carbro). Diese älteren Verfahren sind bis heute noch gebräuchlich. Kodak stellte 1947 eine Weiterentwicklung vor, die dye transfer genannt wurde (etwa: Farbstoff-Übertragung). Dieses Umdruckverfahren blieb bis in die 1990er hinein verbreitet, vor allem zur Herstellung hochwertiger Drucke etwa in der Werbung.