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Ektachrome-Verfahren

Ölgeschützte, wasserunlösliche (hydrophobe) Farbkuppler sind fabrikatorisch ähnlich wie beim Agfacolor-Verfahren in den Filmschichten eingelagert. Dieses zweite moderne Farbverfahren der Kodak wurde schon 1937-1941 ausgearbeitet, um eine einfachere Umkehrfilm-Verarbeitung statt der komplizierten beim Kodachrome-Verfahren(2) zu ermöglichen. Eine Variante davon ist das Perutz-Verfahren. Neben Umkehrfilmen findet das (in diesem Lexikon auch als Eastman-Color-Verfahren bezeichnete) Verfahren auch für Farbnegativ- und -positivfilme inzwischen ausschließliche Anwendung und wurde von anderen Herstellern auch für Schmalfilme (Fujichrome außer alter Typ R25 und Typ RT50, Sakurachrome, 3M Color Movie) übernommen.

Literatur: Gert Koshofer: Farbfotografie. 2: Moderne Verfahren. München: Laterna magica 198, S. 51. – Gert Koshofer: Farbfotografie. 3: Lexikon der Verfahren, Geräte und Materialien. München: Verlag Laterna magica 1981, S. 60. – Koshofer, Gert: Kodak und der Kinofarbfilm. In: Weltwunder der Kinematographie (hrsg.v. Joachim Polzer) 6, 2002, S. 321-324. – Schultze, Werner: Farbenphotographie und Farbenfil. Berlin/Göttingen/Heidelberg: Springer 1953, S. 80-84, 87-89.