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Emmy

Die Emmy Awards werden seit 1949 jährlich im September von der Academy of Television Arts & Scienes in North Hollywood für Leistungen in der ‚prime time’ – im Abendprogramm des Fernsehens – vergeben. Der Name stammt von dem technischen Begriff „Immy“, der die frühe „Orthikon“-Fernsehröhre bezeichnete. Die vergoldete Statue einer Frau mit Globus wurde von Louis McManus entworfen; seine Frau stand Modell. Die ersten sechs Emmys wurden am 25.1.1949 im Athletic-Club in Hollywood für Los-Angeles-Fernsehprogramme vergeben. Die Zeremonien waren von 1954 bis 1970 in Los Angeles und New York. Seit 1965 sind Nomination und Vergabe zwei wichtige und aufwendig gefeierte öffentliche Events, für deren Übertragungsrechte schon in den 1980ern Millionenbeträge gezahlt wurden.
Heute (Stand: 2006) hat die Academy of Television mehr als 13.000 Mitglieder, die sich in 27 professionelle Gruppen (peer groups) aufteilen und 91 verschiedene Awards vergeben. Emmys für das Tagesprogramm werden regional vergeben: Die Auszeichnungen für Nachrichten und TV-Dokumentation, Sport, Tagesprogramm, „public service“ und Technik werden von der im Jahre 1957 gegründeten National Academy of Television Arts & Sciences bzw. von den zwanzig einzelnen regionalen Ortsverbänden der National Academy verliehen. Für Los Angeles werden die regionalen Emmys von der Academy of Television Arts & Sciences organisiert.
Die National Academy ist zudem die Dachorganisation für die International Academy of Television Arts & Sciences, die jeweils im November die Emmy-Preisverleihung in New York veranstaltet, um Leistungen im internationalen Fernsehen anzuerkennen. Gegründet die International Academy im Jahre 1969; heute gehören ihr Repräsentanten aus sechzig Ländern und von über 200 TV-Firmen an.

Weitere Informationen: http://www.emmys.org/.
 

Referenzen