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Fédération Internationale des Archives du Film

engl.: International Federation of Film Archives

Die im Jahre 1938 in Paris gegründete Dachorganisation der internationalen Filmarchive umfasst heute über 120 institutionelle Mitglieder in 65 verschiedenen Ländern. Die vier Gründungsmitgliedern waren die Cinémathèque Française, das Reichsfilmarchiv Berlin, die Museum of Modern Art New York und die National Film Library London (heute British Film Insitute). Zunächst als eine Organsation der nationalen Filmarchive gedacht, um den Filmaustausch zu regeln, gehören heute auch mehrere Archive innerhalb eines Landes zur FIAF, so z.B. in Deutschland das Bundesarchiv, das Deutsche Institut für Filmkunde, das Filmmuseum Berlin/Stiftung Deutsche Kinemathek, das Deutsche Filmmuseum und das Filmmuseum München der FIAF angehören. Abgesehen von den jährlich stattfindenden Tagungen gibt die FIAF die Zeitschrift Journal of Film Preservation und den analytischen, kommentierten Zeitschriftenindex FIAF Film and Television Periodicals Index heraus. Außerdem organisiert sie technische Symposia‘ und betreibt Forschungsarbeiten durch die Technical Commission (1960 gegründet) und die Cataloguing and Documentation Commission (1968).