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Feel-Around

Der Regisseur und Kino-Aktionist William Castle stieß einige Spielereien an, deren Ziel die Verulkung eines radikalen Illusions- oder Immersionskinos war. Eins dieser Konzepte ist Feel-Around, das in der groben Komödie Kentucky Fried Movie (1977) im Film vorgestellt und in Matinee (1992) variiert wurde: Dabei tritt ein Helfer hinter den Sitz des Zuschauers, dessen Aufgabe es ist, alle im Film dargestellten Affekte und sensorischen Sensationen auch am Zuschauer zu verursachen – wird jemand geschlagen, wird auch der Zuschauer geschlagen, Liebkosungen induzieren Liebkosungen etc.; als allerdings der Film sich als Horrorfilm herausstellt, flieht der Zuschauer schnellstmöglich.