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Ferraniacolor

1949-1966 von Ferrania S.p.A., Ferrania (Italien), nach dem Agfacolor-Verfahren hergestellte Negativ/Positiv-Materialien. Erste Spielfilme waren Toto a Colori (erster italienischer Farbfilm überhaupt, Regie: Steno, 1952) und Africa sutto i Mare (Weisse Frau in Afrika, Giovanni Rocardi, 1953). Ferraniacolor wurde auch für wenige westdeutsche Spielfilme eingesetzt, darunter Flucht in die Dolomiten (Luis Trenker, 1955) und Kanonen-Serenade (Koproduktion mit Italien, Wolfgang Staudte, 1958). Kopiert wurden diese zumeist auf Agfacolor-Positivfilm. 1967 kam ein neuer eigener Positivfilm, Ferrania Typ-H, heraus, der noch nach dem Agfacolor-Verfahren arbeitete, er wurde 1970 vom 3M-Color-Positivfilm Typ-650 abgelöst. 

Literatur: Koshofer, Gert: Color. Die Farben des Films. Berlin: Spiess 1988, S. 116-118.