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Filmabtaster

auch: Filmgeber

Generell werden die Geräte im Fernsehstudio, die die optische Information (einschl. Lichtton) des Films in elektrische Signale umsetzen, Filmabtaster genannt – sie dienen zur aktuellen Ausstrahlung von Filmmaterial oder zur Überspielung desselben auf Magnetband. Es werden mehrere verschiedene Verfahren unterschieden: (1) CCD-Filmabtaster: Eine Halogenlampe projiziert einen engen horizontalen Spalt des Films durch ein Prisma auf drei CCD-Chips, die jeweils aus einer einzelnen Reihe von Speicherelementen bestehen. Der Film wird kontinuierlich transportiert. Die dadurch zeilenweise entstehenden Bildinformationen werden in einen Speicher eingelesen und in der richtigen Reihenfolge der Bildelemente, Zeilen und Halbbilder ausgelesen. Auswechselbare Optiken machen die Abtastung verschiedener Filmformate möglich. (2) Lichtpunktabtaster: Ein sich im Zeilenraster des Fernsehsystems bewegender Lichtpunkt tastet ein Filmbild ab. Der Lichtpunkt wird in einem nachfolgenden Prisma in die drei Farbauszüge zerlegt und die Helligkeit der nun vorhandenen drei Lichtpunkte von drei Fotozellen ausgewertet. (3) Speicherröhrenabtaster: Das Bild eines Projektors wird direkt in eine Kamera projiziert. Aus Qualitätsgründen wird dieses System heute nicht mehr verwendet.

Referenzen