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Filmbeschädigungen

Beschädigungen des Filmmaterials entstehen durch falsche Behandlung, fehlerhafte Vorführung und Defekte des Projektors. Im Einzelnen unterscheidet man:

– Laufstreifen: Kratzspuren, die beim Transport durch den Projektor entstehen; meist auf der Blankseite;
– Schrammen: unregelmäßige, v.a. durch Staub verursachte Defekte in der Bildschicht;
– Perforationsbeschädigungen: vor allem im Projektor entstanden;
– Filmriss: bei zu hohem Zug auf dem Filmstreifen reißt er entzwei; besonders Klebestellen sind gefährdet;
– Verwölbung: infolge Verdunstens flüchtiger Bestandteile wölben sich gelegentlich Filme nach innen oder außen, so dass bei der Vorführung kaum kontrollierbare Unschärfen entstehen;
– Verölung: entsteht vor allem bei Austritt von Öl aus den Lagern der Zahnrollen; verölter Film wirkt verschleiert;
– Filmbrand: bei zu hoher Temperatur vor allem am Bildfenster kann Film sich entzünden; Nitrofilm gilt sogar als Sprengstoff, der schon bei niedrigen Temperaturen explodiert.
 

Referenzen