Metainformationen zur Seite

Filmfuß

Mit dem Filmfuß als Längenmaß wird eine stets ganze Anzahl Phasenbilder auf Kinefilm bezeichnet, wobei man von der geometrischen oder wahren Länge des Filmstücks absieht. Auch geschrumpfter Film kann mit Filmfußangaben besprochen werden. Die Vermaßung der Kinefilme ist in Frankreich und im angelsächsischen Raum geschehen. Ausschlaggebend war die Verbreitung des von Dickson geschaffenen Filmformates mit dem Kinetoskop. Das ursprünglich angewandte Fuß wurde 1909 ersetzt durch ein metrisches Maß. Beim 16mm‑, 8mm‑ und Super8‑Film sind Längenmaß und Filmfuß identisch (0,3048 Meter).

-- Ein Fuß Normalfilm umfasst 64 Lochabstände und enthält bei normalem Filmschritt 16 Bilder (Materialverbrauch: 60 Fuß/Minute bei 16 BpS, 90 Fuß/Minute bei 24 BpS).

-- Ein Fuß 16mm‑Film und ein Fuß 9,5mm‑Film enthalten 40 Bilder.

-- Ein Fuß 8mm‑Film enthält 80 Bilder.

-- Ein Fuß Super8‑ oder Single8‑Film enthält 72 Bilder.

-- Fünf Fuß Breitfilm (Todd‑AO) enthalten 64 Bilder.

100min Tonfilm entsprechen 9.000 Fuß (35mm) bzw. 3.600 Fuß (16mm und 9,5mm); 1.800 Fuß (8mm), 2.000 Fuß (S8-Film).