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Gevachrome

Von Agfa-Gevaert N.V., Mortsel (Belgien), seit 1966 als Nachfolger der Gevacolor Duplicating Reversal Filme (seit 1958) hergestellte 16mm-Duplikatfilme (Print Film) und seit 1968 produzierte 16mm-Farbumkehrfilme (Gevachrome Original) für das Fernsehen nach dem Agfacolor-Verfahren (für die Gelb- und Purpurschichten) in Kombination mit dem Perutz-Verfahren (für die Blaugrün-Schichten). 1974/1975 wurde das verbesserte GevachromeII-Sortiment eingeführt, das qualitativ weiterentwickelt wurde. Mit dem Übergang zur magnetischen Bildaufzeichnung verloren auch die Gevachrome-Filme an Bedeutung. Sie wurden früher in Deutschland bevorzugt von der ARD und vom Fernsehen der DDR benutzt.

Literatur: Koziol, Robert (i.e. Gert Koshofer): 60 Jahre Kinefilm aus Mortsel. Die Beiträge von Agfa-Gevaert zu Film und Fernsehen. In: Fernseh- und Kino-Technik 40,1, 1986, S. 15-18, 21.