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Gladiatorenfilme

Der Gladiatorenfilm als Subgenre des Peplum-Films entstand im Zuge des Erfolges von Riccardo Fredas Spartico (1952), in dem der Sklave Spartacus als römischer Gladiator ausgebildet wird. Dem Mythos nach kämpften Gladiatoren in römischen Arenen bis zu ihrem Tode. Es folgten, abgesehen von Stanley Kubricks Spartacus (1960), Dutzende von Gladiatorenfilmen, u.a. Demetrius and the Gladiators (1954), La rivolta dei gladiatori (1958), Il Gladiatore di Roma (1962), I Sette gladiatori (1962), in denen Gladiatoren gegeneinander und miteinander gegen die Staatsgewalt kämpften. Weibliche Gladiatoren tauchen als Sexobjekte in Le Gladiatrici (1963) auf sowie in dem Roger-Corman-Epos The Arena (1973) mit Pam Grier auf, in dem sich die Stilistiken von peplum und Blaxploitation trafen. Dem Genre wurde jüngst durch den kommerziellen Erfolg von Ridley Scotts Gladiator (2000) neues Leben eingehaucht.