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gorenography

wie der zeitlich etwas früher entstandene Ausdruck warnography ein Kofferwort des Amerikanischen, hier mit den Bestandteilen gore (= geronnenes Blut) + pornography

Gorenography
bezeichnet Gewaltpornografie in der Tradition der Shockumentaries, mancher Slasher- und der Mondofilme, d.h. filmischer Produkte, die mit Scheinanspruch auf dokumentarische Faktizität auftreten und dabei mit einer nihilistischen, neutral daherkommenden Moral blutige Gewaltakte und Tötungen mit sexueller Komponente zeigen, insbesondere Bluttaten an Frauen (= meat) zelebrieren.
Mit Bezug auf Spielfilm wurde das Wort erstmals wohl von der Horror- und Science-Fiction-begeisterten Detroiter Rockband 3-D Invisibles mit eher harmloser Absicht in ihrem Musikalbum „Vampires a-go-go“ von 1988 als Songtitel benutzt. Seitdem verwenden einige Heavy-Metal-Bands insbesondere der Stilrichtung „Death Metal“ den Ausdruck immer wieder für Musiktitel.

Referenzen